Posts mit dem Label Vegetarisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vegetarisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. August 2014

Gurken-Radieschen-Feta-Salat


Kleine Brotzeit mit leckerem Salat gefällig? Die Frische der Salatgurke, die knackige Schärfe der Radieschen und die Milde des Fetas ergeben eine super Ergänzung zu urchigem Brot und etwas Balsamico-Rohschinken.

Zutaten für 4 Personen
200 gr Fetakäse, in kleine Würfel geschnitten
1 Salatgurke, geschält, halbiert, entkernt und in feine Scheibchen geschnitten
1 Bund Radieschen, in Stifte geschnitten
2 Stück Frühlingszwiebeln, das Grün in Ringe geschnitten, das Weiss fein gehackt
1/2 Bund glattblättrige Petersilie, gehackt
1/2 Bund Kerbel oder Dill, gehackt
2 Stück Joghurt, griechisch (2x 150 gr)
1 Knoblauchzehe
1/4 TL edelsüsser Paprika
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle


Zubereitung
  • Zutaten rüsten gemäss Zutatenliste.
  • Joghurt in einer Schüssel glattrühren. Knoblauch dazu pressen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
  • Gurkenscheiben, Radieschenstifte, Feta, Frühlingszwiebeln und Kräuter beigeben, mit mit dem Knoblauch-Joghurt vermengen und evtl. nachwürzen.
  • Salat in kleine Schüsseln oder tiefe Teller geben, mit Olivenöl beträufeln und sofort geniessen.

Quelle
Annemarie Wildeisen's Kochen

Montag, 30. Juni 2014

Sabih


Lust auf etwas Orient? Dann passt Sabih genau richtig!

Die frittierten Auberginen auf Pita-Brot werden durch die scharfe Gewürzpaste "Zhoug" aufgepeppt und durch die die Tahini-Sauce wieder etwas gemildert. In der Kombination mit dem frischen Salat entsteht ein spannendes Gericht - ideal für einen lauen Sommerabend.


Zutaten für 4 Personen
2 grosse Auberginen (ca. 750 gr)
300 ml Sonnenblumenöl
4 Scheiben Weissbrot getoastet
   oder 4 frische kleine Pitabrote
250 ml Tahini-Sauce (Zubereitung siehe unten)
4 Eier, hart gekocht und geviertelt
4 EL Zhoug (siehe unten)
Amba-Sauce oder sauer eingelegte Mangos
   (bei uns duch senfsüss-eingelegte Kürbisse ersetzt)
Salz und schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zutaten für den Salat
2 mittelgrosse reife Tomaten (200 gr), in 1cm grosse Würfel geschnitten
2 Minigruken (120 gr), in 1 cm grosse Würfel geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1.5 EL Petersilie, gehackt
2 TL Zitronensaft
1.5 EL Olivenöl

Tahini-Sauce
Tahini (Sesampaste) im Glas gut durchmischen, da sich das Fett gerne absetzt. Dann 150 gr helles Tahini, 2 EL Zitronensaft, 1 zerdrückte Knoblauchzehe und 1/4 TL Salz zu einer dicken Sauce verrühren. Sie sollte die Konsistenz von flüssigem Honig haben. Eventuell noch ein paar Tropfen Wasser hinzufügen. In einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt, ist die Sauce bis zu einer Woche haltbar. Vor dem Gebrauch gut umrühren und eventuell nochmals etwas mit Wasser verdünnen.

Zhoug (scharfe Gewürzpaste)
35 gr Korianderblätter, grobgehackt; 10 gr glatte Petersilie, grob gehackt; 2 scharfe grüne Chilischoten, grob gehackt; 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1/4 TL gemahlener Kardamom, 1/4 TL gemahlene Gewürznelken, 1 Prise Zucker, 1/4 TL Salz, 1 Knoblauchzehe, zerdrückt; 2 EL Olivenöl. Zutaten mit 2 EL Wasser grob pürieren und in ein sterilisiertes Schraubglas füllen. Sie hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Wochen und passt zu allen Speisen, die etwas mehr Pep vertragen.

Zubereitung
  • Auberginen mit Sparschäler in Abständen von oben nach unten schälen, so dass ein Streifenmuster entsteht.
  • Auberginen in 2.5 cm dicke Scheiben schneiden, beidseitig salzen und 30 Minuten Wasser ziehen lassen. Anschliessend mit Küchenpapier trockentupfen.
  • Auberginenscheiben in einer mit Öl erhitzten Pfanne portionenweise frittieren, bis sie weich und dunkelbraun in der Farbe sind. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Zutaten für den Salat zubereiten und gut vermischen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. 
  • Pro Teller eine Scheibe Brot (oder Pitabrot) legen, diese mit 1 EL Tahini-Sauce bestreichen. 
  • Auberginenscheiben und Eierviertel darauf verteilen, mit Tahini-Sauce beträufeln und mit etwas Zhoug bestreuen. Mit Ambersauce, den eingelegten Mangos oder in unserem Fall mit den süsssauren Kürbissen belegen.
  • Den Salat getrennt dazu reichen, damit sich jeder selber davon bedienen kann.


Quelle
Ottolenghi, Y. & Tamimi, S. (2012). Sabih (S. 91 & S. 298 & S. 301). Jerusalem - Das Kocbhbuch. München: Dorling Kindersley Verlag GmbH.

... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Freitag, 21. März 2014

    Bärlauchknöpfli



    Ich liebe Knöpfli und wenn sie dann noch so verlockend nach Frühling schmecken, dann erst recht.

    Zutaten für 4 Portionen als Beilage
    300 gr Knöpfli-Mehl
    1.5 dl Wasser
    3 Bio-Eier
    1/2 EL Salz
    80 gr Bärlauch, mittel-grob gehackt


    Zubereitung
    • Knöpfli-Mehl, Wasser, Eier, Salz und gehackten Bärlauch in eine Schüssel geben und mit dem Rührwerk mischen, bis ein gleichmässiger Teig entsteht (Cooking Chef: Stufe 2 während 6 Minuten).
    • Teig 30 Minuten ruhen lassen.
    • In einem Topf Wasser aufkochen und leicht salzen.
    • Über den Knöpflihobel einen ersten Teil der Masse nach und nach ins kochende Wasser streichen, ca. 1 Minute kochen lassen, nach dem sie an die Oberfläche aufgestiegen sind. Mit einer Lochkelle abschöpfen und in ein Sieb geben, das auf einem Teller steht. Dort abtropfen lassen und wenig pflanzliches Öl darüber geben, damit sie nicht aneinander kleben.
    • Mit dem Rest der Masse gleich verfahren.
    • Knöpfli frisch mit etwas geriebenen Käse bestreut oder der am nächsten Tag in etwas Butter angebraten und als Beilage zu Fleisch geniessen.
    Quelle
    Knöpfli normal (ohne Bärlauch): nach einem uralten Zettel im Küchenschrank meiner Mams

    PS: die Knöpfli schmecken auch ohne Bärlauch ausgezeichnet.

    Samstag, 8. März 2014

    Na’amas Fattoush (Brotsalat)



    Ottolenghi schreibt,  dass frischer Salat einfach ein Muss sei auf arabischen oder jüdischen Tischen. Immer und überall werde man Salat aus gehackten Tomaten, Gurken und Zwiebeln servieren - egal zu welcher Tageszeit und welchem Gericht. Fattoush, eine arabische Erfindung, gehöre zu den beliebtesten Varianten. Diese Version mit Buttermilch stamme wohl von Samis Tamimis Mutter, da Sami sich nicht erinnern könne, diese Art jemals wo anders gegessen zu haben (Ottolenghi).

    Der Brotsalat schmeckt auf alle Fälle auch Herrn Sch und mir. Mit seiner Frische ist er auch ein ideales Mittagsessen an einem warmen Tag.


    Zutaten für 6 Personen
    200 gr griechischer Joghurt und 200 ml Vollmilch (oder beides durch 400 ml Buttermilch ersetzen)
    250 gr altbackenes, dickes Fladenbrot, in mundgerechte Stücke gerissen
    380 gr Tomaten, in 1.5 cm Würfel geschnitten
    100 gr Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
    250 gr (Mini-)Gurken, geschält, in 1.5 cm grosse Würfel geschnitten
    2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
    15 gr Minze, Blätter grob gezupft
    25 gr glatte Petersilie, grob gezupft
    2 Knoblauchzehen, gepresst
    60 ml Olivenöl
    2 EL Apfel- oder Weissweinessig
    3/4 TL schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
    1 1/2 TL Salz
    1 EL gemahlener Sumach zum Bestreuen


    Zubereitung
    • Am Vortag Joghurt und Vollmilch in eine Schüssel geben, gut verrühren und im Kühlschrank ruhen lassen, bis sich Bläschen bilden. So entsteht eine Art Buttermilch. (Wer es eilig hat, kann diesen Schritt durch 400 ml Buttermilch ersetzen).
    • Zutaten gemäss Liste zubereiten, in eine grosse Schüssel geben, gut vermengen und 10 Minuten ziehen lassen.
    • Salat in Schalen verteilen, mit Olivenöl beträufeln und grosszügig mit Sumach bestreuen und geniessen.

    Quelle
    Ottolenghi, Y. & Tamimi, S. (2012). Na'amas Fattoush (S. 29). Jerusalem - Das Kocbhbuch. München: Dorling Kindersley Verlag GmbH.



    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi & Tamimi-Rezepte:

    Donnerstag, 23. Januar 2014

    Vegetarischer Landkapitän (vegetarian country captain)



    Der Country Captain (Landkapitän) ist ein populäres Gericht aus den Südstaaten, das normalerweise mit Huhn unter einer reichhaltigen Currysaurce serviert wird. Das älteste bekannte Rezept geht auf das Jahr 1857 zurück und wurde von Eliza Leslie in ihrem Kochbuch Miss Leslie's New Cookery Book veröffentlicht. Noch heute mutmasst man darüber, wie das Gericht zu seinem Namen kam. Am Geläufigsten ist die Version, dass ein Kaptiän, der aus Indien zurückkehrte, dieses Gericht an Land brachte und es dann seinen Siegeszug durch den Süden der USA startete (Wikipedia).

    Das Kochbuch "The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table" von Justin Fox Burks & Amy Lawrence (2013) haben wir vor wenigen Wochen direkt aus Dallas erhalten. Ein alter Gymnasium-Kollege und guter Freund von Herrn Sch (und mir) hat uns damit beschenkt. Er kennt unsere Freude am Kochen und Experimentieren und hat uns mit diesem Buch einiges zum Ausprobieren übergeben.

    Die Autoren Justin Fox Burks & Amy Lawrence bezeichnen sich als waschechte Südstaatler. Wie im Süden so üblich sind sie mit einer fleischlastigen Küche aufgewachsen. Es hätte kein Gemüse gegeben, indem nicht irgendwie noch Fleisch "versteckt" gewesen wäre. Mit ihrem neuen Kochbuch möchten die Authoren versuchen, das Gemüse vom Rand in die Mitte des Tellers zu schieben. Doch wie auch Hugh Fearnley-Whittingstall (Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage")  ist es nicht ihr Ziel, uns den "Speck" weg zu nehmen und uns zu Vegetarieren zu machen. Ihre vegetarischen Rezepte seien [...] gutes Essen, das fleischlos sei. Zudem versuchen sie die recht schwere und fettlastige Küche des Südens zu entschlanken indem sie nicht alles frittieren (Justin Fox Burks & Amy Lawrence, Vorwort).

    Trotz seiner ellenlangen Zutatenliste haben Herr Sch und ich den vegetarischen Landkapitän zu unserem ersten Essen aus diesem neuen Kochbuch erkoren. Wir sind nicht enttäuscht worden. Mit einem guten "Mis en place" sind die Zutaten rasch verarbeitet und das Gericht am Schmoren im Backofen. Die reichhaltige Currysauce hat sehr gut mit der butterzarten Aubergine harmoniert. Sowohl vom Geschmack wie aber auch vom Mundgefühl (Biss) hat uns der "vegetarian country captain" überzeugt.

    PS: Die Originalversion mit dem Huhn kennen wir nicht, werden wir aber sicher einst versuchen.


    Zutaten für 6 Portionen
    1 mittelgrosse Zwiebel, grob gehackt
    1 mittelgrosse Tomate, grob gehackt
    1 Ingwerstück, ca. 7 cm lang, grob gehackt
    10 Knoblauchzehen (4-5 Stück reichen auch)
    1 mittelgrosse Jalapeño
    1 Apfel, geschält
    1 Bund Koriander
    1 Limette, Zeste
    1 ELWeissweinessig
    2 EL Butter
    1 TL Koriander
    1 TL Kümin
    1/4 TL Kurkuma
    2 TL Currypulver, scharf
    1 TL Meersalz
    1 TL Rohzucker
    400 ml Kokosnussmilch
    240 ml Gemüsebouillon
    1 TL Sambal (optional)
    1 Zimtstange, 2-4 cm (je nach Geschmack)
    50 gr Sultaninen
    450 gr Kartoffeln, klein gewürfelt
    250 gr Kichererbsen, abgetropft
    1 grosse grüne Peperoni (dt: Paprika), klein gewürfelt
    2 mittelgrosse Auberginen
    3 cups Jasmin Reis, gekocht
    1 cup Mandelblättchen
    Koriander und Limettenschnitze zum Garnieren

    Zubereitung
    • Zwiebeln, Tomaten, Ingwer, Knoblauch, Jalapeño, Apfel, Koriander, Limettenzeste und Weissweinessig in die Küchenmaschine geben und für drei Minuten verhacken bzw. bis die Masse einheitlich ist. Wahlweise kann die Masse auch mit dem Stabmixer zerkleinert werden.
    • Backofen auf 180° vorheizen.
    • Butter in einer grossen Pfanne schmelzen.
    • Koriander, Kümin, Kurkuma und Currypulver unterrühren und während ca. 1 Minute anbraten.
    • Die gehackte Mischung aus der Küchenmaschine zufügen und gut unterrühren.
    • Während rund 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen lassen bis das Meiste der Flüssigkeit verdunstet ist und die Masse zu einer dicken Paste wird.
    • Salz, Zucker, Kokosnussmilch, Gemüsebouillon, Sambal (für die, die es würzig-scharf mögen), Zimt, Sultaninen, Kartoffeln, Kichererbsen und grünen Pfeffer in den Topf geben. Alles gut unterrühren. Bei reduzierter Hitze die Mischung zugedeckt während fünf Minuten kochen lassen.
    • Aubergine in grosszügige 2.5 cm-Scheiben schneiden (idealerweise sechs Stück). Beide Seiten salzen und pfeffern. 
    • Die Auberginenscheiben schindelartig in eine grosse Schüssel legen. 
    • Mit einem grossen Löffel die warme Gemüsemischung über die Auberginen geben. 
    • Die Schüssel mit Folie bedecken und für eine Stunde in den vorgeheizten Ofen geben.
    • Zum Servieren jeweils eine Auberginenscheibe auf einen Teller legen und mit Gemüsemischung bedecken. Dazu etwas Jasminreis servieren. Das Ganze mit Mandeln, Korianderblättern und Limettenscheiben garnieren.
    Quelle
    Fox Burks, J. & Lawrence, A. (2013). Vegetarian Country Captain (S. 119). The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table. Nashville, Tennessee: Thomas Nelson.

    Donnerstag, 12. Dezember 2013

    Indisches Büffet


    Indisches Büffet gewünscht für 16 Personen? Kein Problem! Mit untenstehendem Menüvorschlag werden alle satt - von Vegetarieren zu Fleischessern - von milden bis zu scharfen Geschmäckern. Und zum Abkühlen hat es zwei Raitas und ein Dattel-Chutney.

    Fleisch Currys

    Bombay Curry (Rind)
    Korma Curry (Poulet) 
    Madras Curry (Lamm)
     Zitronig-pikantes Schweinfleisch Curry

    Vegetarische Curries

    Eier-Curry 
    Früchte-Curry 

    Raitas, Chutneys und Lassis

    Aloo Raita / Joghurt mit Kartoffeln
    Dattel-Chutney 
    Kheera Raita / Joghurt mit Gurke

    Samstag, 7. Dezember 2013

    Dattel-Chutney frisch aus dem Hiltl...


    ... genau genommen frisch aus dem Hiltl-Kochbuch "Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune".

    Das Restaurant Hiltl in Zürich ist nicht nur uns Schweizern ein Begriff. Auch viele Touristen aus nah und fern besuchen das gemäss Guiness World Records älteste vegetarische Restaurant gerne. Das vegetarische Buffet, aber auch die zahlreichen Speisen ab der Karte begeistern nicht nur Vegetarier sondern auch sich sonst zu Fleisch bekennende Geniesser. Zum 100jährigen Bestehen des Restaurants im Jahr 1998 hat Rolf Hiltl die besten Rezepte des letzten Jahrhunderts gesammelt und in einem eigenen Kochbuch veröffentlicht (Werd Verlag).

    Da ich schon seit Jahrzehnten ein Fan des Restaurants Hiltl bin und vor vielen Jahren auch mal einen Hitl-Kochkurs besucht habe, mag ich das Hiltl-Kochbuch sehr gerne. Es entführt mich nicht nur in die Welt der Vegetarier sondern oft auch in ferne Länder. So auch mit dem Dattel-Chutney, das eigentlich aus Südindien stammt. Chutneys werden in Indien zu Curris gereicht, da sie diesen eine weitere Geschmackskomponente geben und zum Teil die Schärfe des Curries mildern. Chutneys passen aber auch wunderbar zu kurzgebratenem Fleisch, zu Grilladen, aber auch zu Käse. Das Dattel-Chutney wurde für ein indisches Buffets hergestellt und zu zahlreichen Curries serviert.

    Zutaten
    100 gr Datteln
    1 grosse Zwiebel, fein gehackt
    1 kleine Chilichote (rot oder grün), klein gehackt
    wenig frischer Koriander, fein gehackt
    2 TL Rohzucker
    3 EL Zitronensaft
    1/2 TL Kreuzkümmelpulver
    Meersalz
    1 Stück Ingwerwurzel, gerieben oder fein gehackt
    1 EL Sojaöl (oder Sonnenblumen- oder Rapsöl)
    2 EL Birnendicksaft (Birnel)
    4 EL Tomatenpüree
    4 EL Sultanienen

    Zubereitung
    • Zutaten vorbereiten gemäss Liste.
    • Ausser den Datteln die restlichen Zutaten miteinander vermischen.
    • Datteln entkernen, in kleine Stückchen schneiden und unter die restlichen Zutaten mischen.
    • In ein gut verschliessbares Gefäss geben.
    • Im Kühlschrank aufbewahrt hält das Chutney ca. 1-2 Wochen

    Quelle
    Hiltl, R. (2005). Dattel - Chutney (S. 156). Hiltl. Vegetarisch nach Lust und Laune. Zürich: Werd Verlag.

    Früchte Curry

    Zutaten
    2 Zwiebeln
    1/2 kleine frische Ananas oder eine mittlere Dose
    1 kleine frische Papaya
    1.5 EL Ghee oder Pflanzenöl
    1-2 EL Curry
    1 grüner Apfel, geschält
    2 Bananen, in Scheiben
    3 EL getrocknete Kokosflocken
    170 ml Kokosmilch
    100 gr Sultanienen
    2 EL Rohzucker
    1/2 TL Salz

    Zubereitung
    • Zwiebeln, Ananans, Papaya und Apfel in 2.5 cm grosse Würfel schneiden.
    • In einem Topf Ghee oder Pflanzenöl erhitzen.
    • Zwiebeln bissfest andünsten.
    • Currypulver dazugeben und 30 Sekunden miterhitzen.
    • Apfel und Ananas dazugeben und 5 Minuten andünsten.
    • Papaya, Bananen, Kokosflocken, Sultaninen und Kokosmilch untermischen und bei schwacher Hitze 5-10 Minuten mitkochlen lassen, bis die Früchte weich sind und die Sauce eingedickt ist.
    • Zucker und Salz unterrühren und geniessen.

    Quelle
    Wilson, A. (1996). Früchte-Curry (S. 44). Klassische Curry Gerichte. Köln: Könemann Verlagsgesellschaft mbH.

    Freitag, 6. Dezember 2013

    Eier-Curry

    Zutaten
    8 hartgekochte Bio-Freiland-Eier
    1.5 EL Ghee oder Pflanzenöl
    2 Zwiebeln, in Ringen
    2 Knoblauchzehen, gepresst
    1 EL Ingwer, gerieben
    3 TL Korianderpulver
    1 TL Kurkuma
    1/2 TL Chilipulver
    3 TL Kreuzkümmelpulver
    1/2 - 1 TL Salz
    2 TL Tomatenpüree
    400 gr Dosentomaten, zerdrückt, mit der Flüssigkeit
    125 ml Wasser
    2 TL Garam Masala

    Zubereitung
    • Eier schälen und halbieren
    • In einem Topf Ghee oder Pflanzenöl erhitzen.
    • Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer weichdünsten.
    • Koriander, Kurkuma, Chili, Kreuzkümmel und Salz beigeben und gut mit den Zwiebeln vermengen.
    • Tomatenpüree, Tomaten inklusive Flüssigkeit und Wasser beigeben und ohne Deckel 10-15 Minuten köcheln, bis die Sauce sämig wird.
    • Garam Masala beigeben und mir der Sauce vermengen.
    • Eier vorsichtig mit der Schnittfläche nach oben in die Masse geben und etwas Sauce mit Zwiebeln über jede Eierhälft legen. So das Ganze nochmals erhitzen.

    Quelle
    Wilson, A. (1996). Ei-Curry (S. 42). Klassische Curry Gerichte. Köln: Könemann Verlagsgesellschaft mbH.

    Sonntag, 1. Dezember 2013

    Ottolenghi & Tamimis gerösteter Blumenkohlsalat mit Haselnüssen



    Auf die Köche Ottolenghi & Tamimi bin ich durchs Foodbloggen gestossen. Ihre Rezepte werden gerne nachgekocht oder als Inspiration genommen. An der in Kochkreisen bekannten Tarte Tatin Surprise habe ich mich vor kurzem ebenfalls versucht und bin genauso wie Herr Sch und die Gäste vom Ergebnis begeistert.
    "[Ottolenghi & Tamimi] Beide sind in Jerusalem geboren, lernten sich aber erst 30 Jahre später in London kennen. Dort betreiben der Israeli Yotam Ottolenghi und der Palästinenser Sami Tamimi heute gemeinsam vier Coffeeshops und ein Restaurant. Angesichts der kulturellen Unterschiede ihrer früheren Leben ist der Erfolg ihrer Zusammenarbeit umso beeindruckender. Die beiden Köche gehören heute zu den Shooting-Stars der Londoner Gastronomie-Szene" (DK Verlag).
    Nun hat ja Herr Sch Ende Oktober das neue Kochbuch "Jerusalem" der Köche Ottolenghi & Tamimi von einer lieben Freundin als Geschenk bekommen und endlich konnte ich mir die Zeit nehmen, mich dem Buch zu widmen. Es ist ein wunderschönes Werk mit zahlreichen Gerichten, die die Multikulinarität Jerusalems herausheben. "Die Melange aus den Küchen Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens sorgt für ein wahres Feuerwerk der Aromen" (DK Verlag).    ... und genau dieses Feuerwerk der Aromen kann man auch in diesem Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen finden. Herr Sch und ich sind uns beide einig, dass wir Blumenkohl noch nie auf eine so exklusive Weise geniessen durften.

    Zutaten
    660 gr Blumenkohl, in Röschen zerteilt
    3 EL Olivenöl
    30 gr Haselnüsse (ganz)
    1 Stange Sellerie (ca 70 gr), in schräge, 0.5 cm breite Stücke geschnitten
    10 gr kleine glatte Petersilienblätter (evtl. leicht zerrupft)
    50 gr Granatapfelkerne (ca. 1/2 mittelgrosser Granatapfel)
    1/3 TL Zimt
    1/3 TL mildes Chilipulver (oder Piment)
    2 EL Sherryessig
    3 TL Ahornsirup
    Salz und gemahlener Pfeffer

    Zubereitung
    • Gemüse und Kräuter gemäss Zutatenliste vorbereiten.
    • Backofen auf 220° vorheizen.
    • In einer grossen Schüssel Olivenöl mit 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer mischen.
    • Blumenkohl dazugeben und in der Mischung wenden.
    • Blumenkohl auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 25-35 Minuten rösten, bis er knusprig braun wird. Gemäss Kochbuch hätte dies auf der obersten Schiene zu erfolgen. Den Blumenkohl gut beobachten und das Blech eventuell auf eine Schiene in der Mitte versetzten, wenn die Hitze oben zu hoch ist und der Blumenkohl verbrennt.
    • Den Blumenkohl in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
    • Backofen auf 170° herunterschalten.
    • Haselnüsse auf ein mit Packpapier belegtes Blech geben und im Ofen während ca. 15-17 Minuten rösten lassen.
    • Die Haselnüsse etwas abkühlen lassen und grob hacken.
    • Aus Zimt, Chilipulver, Sherryessig und Ahornsirup ein Dressig herstellen.
    • Die Haselnüsse zusammen mit den restlichen Zutaten zum Blumenkohl geben und mit dem Dressing vermengen. Wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Dazu passt als leichtes Mittagessen ein frisch (auf)gebacktes Pitabrot.

    Quelle
    Ottolenghi, Y. & Tamimi, S. (2012). Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen (S. 62). Jerusalem - Das Kocbhbuch. München: Dorling Kindersley Verlag GmbH.



    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Sonntag, 10. November 2013

    Pasta mit Fenchel, Rucola und Zitrone


    Hugh Fearnley-Whittingstall hat mit seinem Kochbuch "Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage" nicht die Absicht, die Leser dazu zu bewegen, Vegetarier zu werden. Aber er möchte uns "überzeugen, mehr Gemüse zu essen. Viel mehr Gemüse". (S. 9). Nachdem uns die  Frühlingszwiebeltarte bereits von Hughs genialen Kochkünsten überzeugen konnte, sind wir seiner Bitte gefolgt und haben ein für uns neues, vegetarisches Rezept ausprobiert.

    Die Pasta mit Fenchel, Rucola und Zitrone besticht durch eine wunderbar frische Kombination von Aromen, wie Hugh es selber beschreibt. Uns gefällt die leichte Bitterkeit des Rucola, kombiniert mit der Säure der Zitrone und dem dezenten Geschmack des Fenchels, der übrigens dem Gericht einen feinen "Biss" verleiht. Abgerundet mit Crème fraîche, würzigem Hartkäse sowie Salz und Pfeffer entsteht in kurzer Zeit ein leckeres Nachtessen.


    Zutaten für 2 Personen
    150-180 gr Tagliatelle oder andere Nudeln
    1 grosse Fenchelknolle, geputzt
    1 EL Raps- oder Olivenöl
    1 Knoblauchzehe, gepresst oder in dünne Scheiben geschnitten
    3-4 gute Handvoll Rucola
    1 Zitrone, abgeriebene Schale
    3 EL Crème fraîche
    würziger Hartkäse (z.B. Parmesan, Pecorino etc.)

    Zubereitung
    • Nudeln in einem grossen Topf gesalzenem Wasser bissfest garen.
    • Währenddessen den Fenchel putzen, äusserste zähe Hülle entfernen und den Rest in dünne Scheiben schneiden.
    • Öl in grosser Pfanne erhitzen, Knoblauch (gepresst oder in dünne Scheiben geschnitten) sowie Fenchel dazugeben und 10 Minuten bei kleiner Hitze sanft weich dünsten lassen.
    • Rucola zugeben und darunter rühren bis er zusammenfällt.
    • Zitronenschale und Crème fraîche beifügen und alles gut vermischen.
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Nudeln abtropfen lassen, mit der Gemüse-Mischung vermengen und mit geriebenem Käse bestreuen.

    Quelle
    Fearnley-Whittingstall, H. (2013). Pasta mit Fenchel, Rucola und Zitrone (S. 262). Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage. Aarau und München: AT Verlag.

    Dienstag, 5. November 2013

    Macarons aux olives taggiasca

     

    Macarons als Amouse bouche dürfen gerne auch salzig oder pikant sein. Die Rezeptidee für diese Olivenöl-Ganache habe ich aus dem neuen Buch von Aurélie Bastian "Macarons für Anfänger". Aurélie, eine gebürtige Französin lebt seit Jahren in Deutschland und hat sich unter Foodbloggern einen Namen als "Macaron-Künstlerin" gemacht. Ihre vielfältigen Erfahrungen mit der französischen Küche insbesondere der Herstellung von Macarons gibt sie in ihrem Blog "Französisch kochen" weiter oder eben neu auch in ihrem Buch "Macarons für Anfänger". Rein schon der Einband des Buches ist ein Hingucker und verleitet zum Schmöckern. Aurélie hat ihr gesammeltes Wissen um die Herstellung der Macarons sowie die Rezepte zu den verschiedenen Ganaches mit schönen Bildern und zum Teil mit Bild-für-Bild-Anleitungen versehen. Die Rezeptideen für die Ganaches sind von süss bis salzig bis pikant und inspieren zum Nachbacken bzw. -kochen und weiter adaptieren.

    Da wir letzten Samstag eine grosse Einladung geplant hatten, kam mir die Auslieferung ihres Buches letzte Woche gerade recht. Erste Erfahrungen im Macaronbacken hatte ich ja bereits mit den "Macarons à chocolat orange" gesammelt. Das Rezept für die Schalen der Macarons ändert sich auch bei salzigen und pikanten Varianten nicht. Einzig die Füllung wird entsprechend der gewünschten Geschmacksrichtung angepasst.

    Aurélies Rezept ist auf der Basis von weisser Schokolade hergestellt. Auch wenn Herr Sch und alle Gäste versichert haben, dass die Mischung zwischen Schokolade und Olivenöl harmonisch sei, fand ich die Süsse der Schokolade doch als zu dominant. Im Gegensatz zu Aurélies Rezept habe ich die Ganache bereits leicht gesalzen und gepfeffert. Bei einer Wiederholung des Rezeptes würde ich entweder noch mehr würzen oder aber die Füllung auf der Basis von Frischkäse mit Olivenöl und -stückchen aufbauen... Wenn's klappt, werde ich es euch wissen lassen.

    Hier aber nun das von mir angepasste Rezept zur Olivenöl-Ganache.

    Zutaten für die Olivenöl-Ganache für ca. 20 Macarons
    1/2 Vanilleschote, ausgekratzt
    30 gr frischer Biovollrahm
    100 gr weisse Schokolade, in kleine Stückchen gebrochen
    20 ml gutes Taggiasca-Olivenöl (oder anderes gutes Olivenöl)
    Salz, Pfeffer
    10 Stück Taggiasca-Oliven, entsteint

    Zubereitung
    • Rahm zusammen mit dem ausgekratzten Vanillemark in einer kleinen Pfanne erhitzen. 
    • Schokoladestückchen zur Rahm-Vanille-Mischung geben und bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen. 
    • Pfanne vom Herd ziehen. Olivenöl beigeben und gleichmässig weiterrühren bis eine cremige Konsistenz erreicht wird. Mit frisch gemahlenem Salz und Pfeffer leicht abschmecken.
    • Ganache abdecken und im Kühlschrank 30 bis 45 Minuten abkühlen und fest werden lassen.
    • In der Zwischenzeit die Taggisaca-Oliven vierteln.
    • Nach 30 bis 45 Minuten die Ganache aus dem Kühlschrank nehmen und nochmals kurz mit dem Schwingbesen kräftig schlagen, bis die Masse hell und cremig-flüssig ist.
    • Die Ganache in den vorbereiteten Spritzsack (mit Sterntülle - ca. 7 mm) umfüllen und auf die bereitgelegten Macaronschalen spritzen.
    • Je ein Olivenstücken auf die Ganache legen und das Macarons mit der zweiten Macaronhälfte belegen.
    • Die Macarons im Kühlschrank aufbewahren und rund 15 Minuten vor dem Servieren rausnehmen, um die Füllung wieder etwas sämiger werden zu lassen.

    Zu den Macarons haben wir ein paar Taggiasca-Oliven gereicht und ein Löffelchen Caviaroli (Olivenöl-Kaviar aus der Molekularküche des Ferrán Adriá).


    Quelle des adaptierten Rezeptes
    Aurélie Bastian (2013). Olivenöl-Macarons (S. 66) in Macarons für Anfänger. München: Bassermann Inspiration.

    Sonntag, 3. November 2013

    Kürbis-Shot spiced up


    Herbst ohne Kürbis geht nicht. Nur mag ich ihn als Gemüse nicht zu toll, dafür als Suppe umso mehr. Letzte Woche habe ich bei einem Herbstspaziergang entlang eines schönen Bauerngutes einen Potimarron erstanden. Der Potimarron wird oft auch Hokkaidokürbis genannt und ist sehr beliebt in der Küche auf Grund der "vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten, einfachen Handhabung in Verbindung mit einer langen Lagerungsfähigkeit und einer optimalen Haushaltsgrösse von ein bis zwei Kilogramm" (Hüttenhilfe.de). Der Küribs sei durch einen amerikanischen Agrarwissenschafter um 1878 nach Japan gebracht. worden. Seit rund 20 Jahren werden sie nun auch in Europa angebaut (mehrheitlich Frankreich und Spanien), in kleineren Mengen sogar in Deutschland und nun wohl auch in der Schweiz - nämlich in Klichberg, wo ich ihn erstanden habe.

    Das Rezept zu dieser farbintensiven, orientalisch anmutenden und extrem sähmigen Kürbissuppe habe ich bei This Kitchen gefunden. Das Original stammt von Alfons Schuhbeck. Die Zubereitung des Suppengewürzes benötigt zwar etwas Zusatzzeit, doch der Aufwand lohnt sich. Resten der Gewürzmischung können in einem kleinen Behälter aufbewahrt und später wieder verwendet werden.  ... und später wiederverwenden wird man das Gewürz - die Suppe schmeckt einfach zu lecker.


    Zutaten für die Suppe (4-6 Portionen in normalen Suppentellern)
    2 rote Peperoni (Paprika)
    600 gr Kürbis
    1 Knoblauchzehe
    800 ml Gemüsebouillon
    2 dünne Scheiben Ingwer, geschält
    200 gr Biorahm
    2 gestrichene TL Suppengewürz (siehe unten)
    4 EL kalte Butter
    Salz, Pfeffer, mildes Chilipulver
    Koriander (ersatzweise auch glatte Petersilie)

    Zutaten für die Gewürzmischung
    je ein TL Knoblauchpulver, Ingwerpulver, Koriander, schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Zimt, 4-5 Kardamonkapseln, Mark einer halben Vanilleschote


    Zubereitung
    • Für das Suppengewürz alle Zutaten in einem Mörser oder einer Gewürzemühle zu Pulver verkleinern. Zurückgebliebene Teile (z.B. Schale der Kardamonkapseln) entfernen. 
    • Peperonis schälen, entkernen und in Viertel schneiden.
    • Kürbis halbieren, schälen, Kerne mit einem Löffel entfernen und das Fleisch in ca. 2cm grosse Würfel schneiden.
    • Knoblauch schälen, Keim entfernen und in Scheiben schneiden.
    • In einer grösseren Pfanne Kürbis, Peperoni, Knoblauch- und Ingwerscheiben in der Gemüsebouillon für ca. 20 Minuten knapp unter dem Siedepunkt weich kochen lassen.
    • Den Biorahm und das Suppengewürz hinzufügen und kurz erhitzen.
    • Mit dem Stabmixer die Suppe pürieren und dabei die kalte Butter beigeben.
    • Mit Salz, gemahlenem Pfeffer und Chilipulver abschmecken.
    • Gezupfte Korianderblättchen (oder gehackte Petersilie) beigeben.
    • In Suppentellern oder -tassen servieren oder als Apéro in einem kleinen Shot-Glas.

    Quelle
    http://thiskitchenblog.wordpress.com/2013/09/25/orientalische-kurbis-paprika-suppe-oriental-pumpkin-pepper-soup/ nach einem Rezept von Alfons Schuhbeck

    Freitag, 1. November 2013

    Tarte Tatin Surprise by Ottolenghi


    Herr Sch hat zu seinem Geburtstag Ende Oktober von einer lieben Freundin das Kochbuch "Jerusalem" von Ottolenghi als Geschenk erhalten zusammen mit typischen Zutaten, die man bei der Herstellung der Gerichte benötigt. Das Kochbuch vermag natürlich auch mich zu begeistern. Da ich ein gwundriger Mensch bin, habe ich dann auch ein bisschen über Ottolenghi rumgesurft und bin bei Astrids Blog "Arthurs Tochter Kocht" auf dieses geniale Rezept gestossen, das leider aber nicht aus dem neuen Kochbuch sondern aus "Genussvoll Vegetarisch" stammt. Nichtsdestotrotz habe ich mich (dank Astrids Beschreibung) gleich in die Küche gestellt und das Rezept ausprobiert. Herr Sch und ich sind begeistert und werden die Tarte Tatin Surprise nächsten Samstag unseren vegetarischen Gästen zur Hauptspeise reichen. Was die restlichen Gäste erhalten, wird nach und nach auf dem Blog veröffentlicht.

    ... und natürlich werden bald auch Rezepte aus dem neuen Kochbuch "Jerusalem" folgen...


    Zutaten
    200 gr Cherrytomaten
    2 EL Olivenöl
    Salz und Pfeffer
    500 gr kleine Kartoffeln (mit Haut)
    1 grosse Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
    40 gr Zucker
    10 gr Butter
    3 Zweige Oregano, Blättchen abgezupft
    150 gr Ziegenhartkäse in dünne Scheiben geschnitten
    1 Blätterteig rund (32 cm Durchmesser)

    Zubereitung
    • Backofen auf 130° vorheizen.
    • Cherrytomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blech legen, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und pfeffern. Ca. 45 Minuten im Backofen trockenen lassen.
    • Kartoffeln im Dampfkocher (oder konventionell im Wasserbad) weichkochen und anschliessend leicht abkühlen lassen.
    • Die beiden Enden der Kartoffeln kappen, den Rest in 2 cm breite Scheiben schneiden.
    • Die Zwiebelscheiben im Öl leicht glasig dünsten.
    • Ein Backpapier für eine runde Backform von ca. 26 cm Durchmesser ausschneiden. Die Backform mit Öl einpinseln und das Backpapier darauf legen. Durch das Öl wird das Papier am Boden der Backform haften.
    • Zucker und Butter unter ständigem Rühren in einem kleinen Topf bei grosser Hitze zu einem nicht zu dunkeln Caramel schmelzen lassen. Dieses vorsichtig in die Backform giessen und sofort verstreichen, so dass der gesamte Boden damit bedeckt ist.
    • Die Oreganoblättchen darauf verteilen.
    • Die Kartoffelscheiben so dicht wie möglich in die Backform setzen.
    • Die angetrockneten Tomaten auf den Kartoffeln verteilen und wo nötig in die Abstände zwischen den Kartoffen setzen. Die angedünsteten Zwiebelscheiben über den Kartoffeln und Tomaten verteilen.
    • Den Ziegenhartkäse in dünne Scheiben schneiden und gleichmässig auf dem restlichen Belag verteilen.
    • Den Blätterteig über die Backform legen und den Rand sanft zwischen den Belag und die Form runterstossen.
    • Gemäss Astrid kann die Tarte in diesem Zustand für 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
    • Backofen auf 200° vorheizen (180° Umluft). Tarte bei dieser Temperatur für 25 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 180° (bzw. 160° Umluft) senken und weitere 15 Minuten backen. Rausnehmen und 2 Minuten abkühlen lassen.
    • Einen grossen Teller auf die Tarte drücken und diese schwungvoll umdrehen, so dass die Tarte auf den Teller zu liegen kommt. Die Backform vorsichtig abheben und den Anblick der Tarte Tatin geniessen.

    Quelle
    Ottolenghi, Y. (2011) Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert, Dorling Kindersley Verlag
    (gefunden bei http://www.arthurstochterkochtblog.com/2012/07/tarte-tatin-surprise-von-yotam.html)


    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Dienstag, 29. Oktober 2013

    Pajun - koreanische Gemüse-Pancakes


    Rezepte mit aufgepeppten Sojasaucen begeistern mich meistens. Ich bin ein Fan der süss-salzig-scharf-würzigen Saucen. Oft werden sie zu Fleisch gereicht oder zu kurz gebackenem oder gekochten Gemüse. In Verbindung mit einer Ei-Speise war dies neu für mich. Darum hat mich das Rezept von A Spicy Perspective auch sofort in den Bann gezogen. Abgesehen vom Schnippsel-Aufwand für das Gemüse ist das Rezept schnell zubereitet und überzeugt durch seine asiatische Leichtigkeit. Wiederholung ist garantiert.

    Zutaten für Pajuns für 4 Personen
    200 gr Weissmehl
    360 ml Wasser
    1 grosses Ei
    1 1/2 TL Salz
    130 gr Rüebli, geraffelt
    1 rote Peperoni, entkernt und in Juliennestreifen geschnitten
    1 kleine Zucchetti, in Juliennestreifen geschnitten
    1 Bund Frühlingszwiebeln, in feine Streifen geschnitten
    Salz und Pfeffer
    Sesamöl (oder anderes Gemüseöl)

    Zutaten für Soja-Dip-Sauce
    240 ml salzarme Sojasauce
    60 ml  Wasser
    1 EL Reisessig
    2 EL Zucker
    1 EL Sesamöl
    1 Knoblauchzehe, gepresst
    1 EL Sesam-Samen
    1/2 Chilischote, kleingehackt

    Zubereitung
    • Alle Zutaten der Soja-Dip-Sauce in einer kleinen Pfanne unter Rühren erwärmen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Pfanne vom Herd ziehen, abkühlen lassen und in geeignete Gefässe zum Dippen giessen.
    • In einer grossen Schüssel das Mehl, Wasser und Eier verquirlen. Auf die Seite stellen und etwas ruhen lassen (ca. 10-15 Minuten).
    • Das Gemüse gemäss der Zutatenliste zubereiten.
    • Gemüse zur Eier-Mischung geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
    • Wenn die Mischung nach der Beigabe des Gemüses noch immer sehr dick ist 2-3 Teelöffel Wasser zugeben und nochmals gut mischen.
    • 1 oder 2 Bratpfannen mit einem grösseren Durchmesser (ca. 26-30 cm) mit etwas Öl erhitzen.
    • Soviel Gemüse-Eier-Mischung pro Bratpfanne zugeben, bis der Boden komplett bedeckt ist. Bei Bratpfannen mit einem Durchmesser von ca. 26-30 cm sollten sich 4 grössere Pancakes ergeben.
    • Pancakes für ca. 4-5 Minuten pro Seite anbraten.
    • Pancakes in Keile oder kleiner Stücke schneiden und noch warm mit der Soja-Dip-Sauce servieren. 
    Quelle

    Dienstag, 8. Oktober 2013

    Jill's Gemüse Rolle


    In meinem "Food Blogging"-eBook, das ich gerade lese, bin ich auf Katie Quinn Davies gestossen, eine Irin, die in Sydney lebt, sich als Fotografin auf Essen und Lifestyle spezialisiert hat, Kochbuch- und Rezeptschreiberin ist und in ihrer Freizeit Rezepte für ihren Blog "What Katie ate - a foodie photography site all the way from Sydney" entwickelt und fotografiert . Ihre Posts sind gespickt mit wunderschönen, perfekt inszenierten Fotos, sodass man am liebsten Auswandern und sich zu ihr an den Tisch setzen möchte ...

    ... geht aber nicht. Darum wird halt nach gekocht. Hier also ein erstes von mir (ähm...) Herrn Sch nachgekochtes Rezept: Jill's veggie roll. Es war so lecker, dass wir das definitiv wiederholen werden. Ein paar Ideen für weitere Füllungen haben wir auch schon ...

    Zutaten
    1 EL Olivenöl
    2 Knoblauchzehen, gepresst
    6 Frühlingszwiebeln, gestückelt
    1 Bündel Spinat, gewaschen und grob zerteilt
    50 gr Pinienkerne
    200 gr Feta, zerkrümelt
    200 gr Ricotta
    1 Messerspitze Muskatnuss
    2 Bio-Freiland-Eier, verquirlt
    1/2 Bund Petersilie, fein geschnitten
    105 gr Brotkrumen oder Paniermehl
    375 gr Filoteig*
    150 Butter, geschmolzen
    1 Eigelb, vermischt mit etwas Milch
    1 Handvoll Mohnsamen oder schwarzer Sesam
    Tatziki oder Tomatenrelish

    * Filoteig (auch Yufkateig) genannt, gibt es es als Fertigprodukt in griechischen oder türkischen Geschäften - in der Schweiz auch in grösseren orangenen Ms.

    Zubereitung
    • Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
    • Olivenöl in einem mittelgrossen Topf erhitzen.
    • Knoblauch und Frühlingszwiebeln dazugeben und sanft für 5 Minuten anbraten.
    • Spinat dazugeben, zudecken und für 2-3 Minuten kochen, bis er in sich zusammen fällt. Abschütten und abkühlen lassen. Dann die restliche Flüssigkeit raus drücken.
    • Pinienkerne für 5 Minuten in einer Pfanne bei wenig bis mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht goldig sind.
    • Feta, Ricotta, Muskat, Eier in eine Schüssel geben und vermischen.
    • Spinat, Petersilie, Pinienkerne und Brotkrumen (Paniermehl) dazu rühren.
    • Ein erstes Filoteigblatt auf einem sauberen Küchentop ausbreiten und mit wenig geschmolzener Butter einpinseln. Darauf ein weiteres Filoteigblatt legen, bepinseln und das ganze nochmals wiederholen. So ergibt sich ein Stoss von drei übereinander gelegten Filoteigblättern.
    • Mehrere Esslöffel voll Füllung entlang der langen Kante des Filoblatts legen, dabei aber 4-5 cm Abstand zu jedem Ende der Rolle halten.
    • Filoteigblätter und Füllung zu einer Wurst-Form aufrollen, dabei während dem Rollen die Enden nach innen falten. Die Wurst-Rolle grosszügig mit der Ei-Milchmischung bepinseln.
    • Wiederholen mit den restlichen Teigblättern und der Füllung.
    • Die erste Filo-Wurst in die Mitte des eingefetteten Backblechs legen und sanft zu einer Spirale formen. Die nächste Filo-Wurst anschliessend an die erste anschliessen und darum herum legen. Mit den restlichen Filo-Würsten weiter so verfahren bis sich eine grosse Spirale ergeben hat. Jeweils grosszügig mit der Ei-Milchmischung bestreichen, um die Rollen gut aneinander zu verkleben.
    • Mit Mohnsamen oder schwarzem Sesam bestreuen.
    • Für 20-35 Minuten backen oder bis der Teig schön goldig ist.

    Quelle
    http://www.whatkatieate.com/recipes/jills-veggie-roll/

    Sonntag, 6. Oktober 2013

    Schnusch oder Schnüsch oder gar Schnüüsch?


    Beim Stöbern in Petras Foodblog Chili und Ciabatta (Anm.: was für ein genialer Name für einen Foodblog!!!) bin ich auf das Rezept mit dem kurligen Namen Schnüsch gestossen. Schnurstracks ist es auf die To-Do-Liste gewandert und musste dort auch nur ein paar Tage ausharren, bevor ich es nachkochte. Da ich keine frischen Erbsen und Bohnen zur Hand hatte, habe ich mich aus dem Tiefkühler bedient und musste das Rezept dadurch leicht adaptieren. Wer frische Erbsen und Bohnen zur Verfügung hat, sollte sich an die Rezeptzubereitung von Petra halten.

    Bei Schnüsch handelt sich um einen norddeutschen Gemüse-Milch-Eintopf "quer-durchs-Beet". Gemäss Patrick von "Speisende soll man nicht aufhalten" gehen in der Region Angeln in Schleswig-Holstein, die Meinungen über den korrekten Namen auseinander (siehe Titel). Seiner Meinung, dass der Eintopf vorzüglich schmeckt, schliessen sich Herr Sch und ich uns vollumfänglich an.

    Zutaten für 2-3 Personen
    1 EL Butter
    1 EL Mehl
    350 ml Milch
    75 ml Rahm
    Salz, Pfeffer, Muskat
    1 Bund glatte Petersilie

    300 gr festkochende Kartoffeln
    125 gr Rüebli
    200 gr Erbsen (Tiefkühltruhe)
    160 gr grüne Bohnen (Tiefkühltruhe)
    1 Kohlrabi
    1 Schalotte
    1 EL Butter
    100 ml Gemüsebouillon

    Zubereitung 

    Vorbereitungen
    • Butter und Mehl zu Mehlbutter verkneten und einfrieren
    • Kartoffeln dämpfen, nach dem Auskühlen schälen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden
    • Rüebli schälen, längs halbieren und schräg vierteln
    • Kohlrabi schälen, in 5 mm dicke Scheiben schneiden und diese dann vierteln
    • Schalotte klein schneiden
    • Petersilie bis auf einige Blättchen klein hacken  

    Zubereitung Petersilien-Milch
    • Milch und Rahm aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
    • Mehlbutter nach und nach einrühren
    • Milch erneut aufkochen und bei milder Hitze offen ca. 5 Minuten kochlassen (umrühren nicht vergessen)
    • Gehackte Petersilie dazugeben

    Zubereitung Gemüse und Fertigstellung
    • Butter in einen Topf geben und zergehen lassen
    • Schalotten andünsten und mit der Gemüsebouillon ablöschen
    • Rüebli und Kohlrabi zugeben und 5 Minuten darin köcherln lassen
    • Erbsen und Bohnen zugeben und weitere 5 Minuten kochen lassen
    • Währenddessen Kartoffeln in der Petersilien-Milch für 2 Minuten leicht kochen lassen
    • Gemüse zur Petersilien-Milch dazugeben, gut umrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nochmals abschmecken
    • In Suppenteller oder Tassen geben und mit den Petersilien-Blättchen dekorieren

    Quelle
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2013/09/schn%C3%BCsch.html

    Mittwoch, 2. Oktober 2013

    Toskanische Brotbällchen mit Pecorino


    Das Rezept schlummerte schon länger auf der To-Do-Liste - wohl schon rund 10 Jahre bzw. seit ich das Kochbuch von Erica Bänziger besitze. Warum ich es jetzt gerade ausprobiere? Vielleicht weil ich meine Rezeptdatenbank bzw. die To-Do-Liste überarbeite und mich wiedereinmal davon angesprochen fühlte. Vielleicht aber auch, weil die kühleren Abende nach etwas reichhaltigeren Essen verlangen.

    Die Brotbällchen auf Tomatensauce sind ein wunderbares Nachtessen, wenn auch durch den Käse und die Eier nicht ganz leicht. Das Rezept habe ich nur ganz leicht angepasst und auf drei Eier gekürzt (statt vier, wie im Originalrezept). Die Petersilie ist für unseren Geschmack mit nur 2 EL zuwenig vertreten. Bei einem erneuten Nachkochen würde ich einen halben Bund Petersilie kleingeschnitten beigeben. Ansonsten hat es uns wirklich sehr gut geschmeckt.

    Zutaten
    250 gr Ruchbrot ohne Rinde
    3 Eier
    50 gr Pecorino gerieben (oder anderer milder Schafskäse)
    1 kleine, gehackte Zwiebel
    1 gepresste Knoblauchzehe
    1/2 Bund gehackte, glatte Petersilie
    1/2 kleiner Peperoncino (klein gewürfelt)
    Salz, Pfeffer
    Olivenöl

    Zubereitung
    • Brot in kleine Stückchen reissen und mit den Eiern, dem Pecorino, der Zwiebel, der Knoblauchzehe, der Petersilie und dem Peperoncino vermengen
    • Aus der Brotmasse von Hand baumnussgrosse Bällchen formen
    • In Olivenöl rundum anbraten, kurz auf ein Haushaltspapier geben zum Abtropfen und dann zurück in die vom Öl ausgewischte Pfanne geben zum Warmhalten
    • Eine Tomatensauce nach Geschmack zubereiten oder aus dem Regal nehmen, nach belieben ergänzen mit frischen Produkten wie z.B. kleingeschnittenen Peperonistückchen und erwärmen
    • Im Originalrezept werden die Brotbällchen zur Tomatensauce gegeben und dort für 15 Minuten mitgekocht. So würden die Brotbällchen die Sauce sicher besser aufnehmen. Wir haben die Sauce direkt auf den Teller gegeben und die Brotbällchen darüber gelegt. Was auch bestens passte.
    Nächstes Mal werde ich die doppelte Menge der Brotbällchen zubereiten und nach dem Anbraten einfrieren (mit Backpapier zwischen den einzelnen Lagen). Das sollte eigentlich klappen.

    Quelle
    Bänziger, E. (2001): "Ziegen- und Schafkäse, die besten Rezepte"; erschienen im AT Verlag

    Montag, 26. August 2013

    Pilzragout an Marsalasauce


    Passend zum kühler werdenden Wetter sind sie wieder da - die feinen Pilze. Beim Einkauf letzten Samstag traf ich auf ein Degustationsteam von Bio Pilzen, die mich zum ersten Pilzgericht dieser Saison verführten. An ihrem Stand erhielt man Informationen zur Zucht der Pilze, konnte Pilzkulturen bestauen und die verschiedenen angebotenen Pilze (kurz in Butter geschwenkt) degustieren. Wer könnte da widerstehen?

    Auf ihrer Homepage beschreiben sie die Produkte wie folgt:
    Zucht der Pilze (Degustationstag der Bio Pilze)
    • Shiitake (Lentinus edodes), der würzige Asiate
      Der Shiitake ist kalorienarm und enthält lebensnotwendige Inhaltsstoffe, die eine willkommene Bereicherung und Ergänzung Ihres Speiseplans sind. In China und Japan wird der Shiitake­­-Pilz schon seit langer Zeit als Lebenselixier verehrt. Wissenschaftliche Untersuchungen befassen sich immer wieder mit diesem schmackhaften Pilz und erforschen die Wirkung seiner wertvollen Substanzen.
    • Kräuterseitling (Pleurotus eryngii): der Schönling unter den Pilzen
      Der Kräuterseitling hat ein wunderbar feinwürziges Aroma, welches Ähnlichkeiten mit dem Steinpilz hat. Sowohl Hut als auch Stiel sind vollständig verwertbar und sein Fleisch bleibt auch beim Garen bissfest. Dieser Delikatpilz ist eine Bereicherung für jeden Speiseplan, und besonders bei ernährungsbewussten Feinschmeckern wegen seinen wertvollen Inhaltsstoffen sehr beliebt.
    • Austernseitling (Pleurotus ostratus): mit dem zartesten Fleisch
      Der Pleurotus ist ein nahrhafter und würziger Speisepilz. Der grosse Hut ist sehr saftig und besitzt ein zartes Fleisch. Er wird aufgrund der Ähnlichkeit seines Geschmacks zu Kalbfleisch auch als Kalbfleischpilz genannt.
    • Champignon (Agracius): der Champion im Handel
      Der Champignon wurde erstmals am Hof von Louis XIV gezüchtet. Heute ist er der bekannteste Zuchtpilz und der weltweit am häufigsten verkaufte Pilz. Im Handel findet man den weissen, sowie den crèmefarbenen Champignon. Obwohl der Weisse oft als edler eingestuft wird, wissen die Pilzkenner das leicht stärkere Aroma des braunen Champignons zu schätzen.
    Auf der Homepage der Bio Pilze lassen sich verschiedene gluschtige Rezepte finden. Anbei dasjenige, das es am Samstag bei uns zum Znacht gab.

    Pilzragout an Marsalasauce


    Zutaten für 4 Portionen
    400 gr gemische Pilze: Shitake, Austernseitling, Kräuterseitling
    1 EL Butter
    2 kleine Schalotten
    1 Knoblauchzehe, durchgepresst
    1 TL Tomatenpüree
    1-2 TL Mehl
    1 dl Rotwein
    1 dl Marsala
    2 dl Gemüsebouillon
    Salz, Pfeffer, mildes Chilipulver

    Zubereitung
    • Die Pilze mit einem Pinsel oder einem Tuch säubern. Möglichst nicht waschen, da sie sich rasch mit Wasser vollsaugen und ihr Aroma verlieren. Grössere Pilze halbieren oder vierteln, kleinere ganz lassen.
    • Die Butter erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Das Tomatenpüree dazugeben und mitdünsten. Die Hitze erhöhen und nach und nach alle Pilze sowie das Mehl beifügen. Gut umrühren, damit nichts anbrennt; das Ganze soll aber trotzdem eine schöne Farbe bekommen.
    •  Mit Rotwein und Marsala ablöschen, kurz einreduzieren und mit Bouillon auffüllen.
    •  Ca. 10 Min. leicht kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Sauce zu dick ist, mit etwas Wasser verdünnen.
    Bei uns gab es dazu angebratenen Reis mit glatter Petersilie.


    Quelle
    http://www.biopilz.ch/cms/pilzragout-an-marsalasauce.html

    Donnerstag, 22. August 2013

    Kalte Randensuppe asiatisch angehaucht


    Paules Ki(t)chens "Rote Beete Suppe mit Kokosmilch und Zitronengras"-Rezept hat mich sofort angesprochen. Als ich es aber vor ein paar Tagen nachkochen wollte, war ich erstaunt darüber, dass die Suppe gar nicht kalt sondern warm ist. Bei den warmen Temperaturen der letzten Tage wollte ich unbedingt eine kalte Suppe servieren. Also blieb nichts anderes übrig als das Rezept ein bisschen abzuändern ... und das ist dabei herausgekommen.

    Zutaten für 4 Portionen
    500 gr Randen roh
    2 kleine Ziebeln (oder 1 grosse)
    2 EL Öl
    frischer Ingwer, ca. 1/2 daumengross
    400 gr Gemüsebouillon
    500 ml Kokosmilch
    1 Stengel Zitronengras frisch
    Salz, frisch gemahlener Pfeffer, mildes Chilipulver
    1 kleinere Salatgurke
    Koriander (frisch)
    12 Pouletfilet

    Zubereitung
    • Randen und Zwiebeln schälen, in kleinere Würfel schneiden und im heissen Öl anbraten. 
    • Mit der Gemüsebouillon und der Kokosmilch ablöschen. 
    • Geschälten Ingwer direkt in die Supe raffeln. Den Zitronengrasstengel in kleine Teile schneiden und ebenfalls zur Suppe gegeben. 
    • Zugedeckt ca. 35 Minuten köcheln lassen bis die Randen gar sind.
    • Noch warm pürieren und durch ein Sieb streichen. 
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen.

    Vor dem Servieren
    • Salatgurke in kleine Würfel schneiden.
    • Korianderblättchen von den Stengeln zupfen.
    • Suppe in  Tassen oder tiefe Teller schöpfen, Gurkenwürfel darüber streuen (z.T. versinken sie) und mit den Korianderblättern garnieren.

    Zubereitung Pouletfilet im Sesam-Mantel
    • Pouletfilet (oder halbierte Pouletbrüstchen) waschen und trocken tupfen.
    • Mit Salz, Pfeffer und mildem Chilipulver würzen und im Sesam wenden.
    • Im heissen Öl anbraten, auf Holzspiesse aufziehen und auf die vorbereiteten Suppentassen legen.
    Die Suppe schmeckt auch am Folgetag noch köstlich. Etwas mehr als nötig zubereiten lohnt sich also. Wer kein Fleisch mag, lässt das Pouletfilet weg und geniesst eine etwas grössere Portion der Suppe.