Posts mit dem Label Eingemachtes werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Eingemachtes werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 27. August 2013

Getrocknete Cherrytomaten (r)eingelegt ...


... ins Sonnenblumen- und Rapsöl-Bad.

Den Sommer einfangen, das war das Motto der letzten Tage. Dazu gehören für mich auch getrocknete Tomaten, die im Öl eingelegt werden. Da ich den Geschack des Olivenöls zu stark finde, verwende ich lieber eine Mischung von Sonnenblumen- und Rapsöl (2:1). Die beiden dezenten Öle nehmen den Geschmack der getrockneten Tomaten wunderbar auf und übertönen ihn nicht.

Zutaten
750 gr Cherry-Tomaten
2 Knoblauchzehen
3 Zweige Rosmarin
Meersalz

Zubereitung
  • Cherry-Tomaten waschen, mit einem Haushaltspapier leicht trocken tupfen, halbieren und mit der Schnittseite nach oben auf ein mit einem Backpapier belegtes Blech legen.
  • Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden und auf den Cherry-Tomaten verteilen. 
  • Zwei Rosmarinzweige fein schneiden und über die Cherry-Tomaten streuen; einen Zweig in grössere Stücke schneiden und ebenfalls aufs Blech legen.
  • Cherry-Tomaten leicht mit Meersalz bestreuen.
  • Während 30 Minuten bei 180° im Backofen backen. Dann die Temperatur auf 90° reduzieren und 2-3 Stunden trocknen lassen. Dabei immer wieder die Backofentüre öffnen, um die Feuchtigkeit rauszulassen.
  • Wenn die Cherry-Tomaten eine getrocknete Oberfläche zeigen, aber trotzdem noch leicht gummig sind, das Blech aus dem Ofen nehmen und abklühlen lassen.
  • Die Cherry-Tomaten ins heiss ausgespühlte Gläser schichten. Wer mag legt noch einen frischen Knoblauchzehen dazu. Das Glas mit dem gewünschten Öl (evtl. Mischung) auffüllen, so dass alle Cherry-Tomaten damit bedeckt sind. Gut verschliessen.

Dienstag, 20. August 2013

Himbeer-Johannisbeer-Konfitüre



Unsere absolute Lieblingskonfitüre ist die Himbeer-Johannisbeer-Konfitüre. Ursprünglich verwendete ich das Rezept der Küchengötter. Doch über die Jahre habe ich es kontinuierlich abgeändert und den Geschmack der Johannisbeeren intensiviert.

Wir mögen die leichte Säure der Johannisbeeren so sehr, dass wir die Beeren während ca. 30 Mintuen im Backofen bei 180° trocknen lassen und dann dort nach dem Abstellen des Ofens noch ca. 60 Minuten liegen lassen.

Zutaten
500 gr Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
500 rote Johannisbeeren
1 Bio-Orange
500 gr Gelierzucker 2:1

Zubereitung
  • Die Johannisbeeren abfädeln, kurz abrausen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech auslegen. Im Ofen ca. 30 Minuten bei 180° trocknen lassen. Dann die Temperatur abstellen und die Beeren nochmals ca. 60 Minuten in der Wärme liegen lassen. Dazwischen ab und zu die Türe öffnen, um die Feuchtigkeit abziehen zu lassen.
  • In der Zwischenzeit frische Himbeeren verlesen und evtl. kurz abbrausen. Tiefgekühlte Himbeeren antauen lassen. In den Kochtopf geben.
  • Orange waschen, Schale abreiben und Saft auspressen. Beides zu den Himbeeren geben.
  • Gelierzucker ebenfalls in den Kochtopf geben und durchrühren. Die Mischung zugedeckt ca. 2 Stunden ziehen lassen.
  • Die Himbeeren-Mischung unter Rühren aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei nach 2 Minuten die getrockneten Johannisbeeren dazugeben und mitkochen.
  • Gelierprobe machen und wenn's passt die Konfitüre in heiss ausgespühlte Gläser füllen und sofort verschliessen.

Dass wir diese Konfi (wie wir Schweizer sagen) so lieben, liegt vielleicht auch daran, dass  2009 über 60 Gläser davon als Tischdekoration und Platzschildli für unsere Hochzeitsgäste dienten.