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Samstag, 23. August 2014

Gurken-Radieschen-Feta-Salat


Kleine Brotzeit mit leckerem Salat gefällig? Die Frische der Salatgurke, die knackige Schärfe der Radieschen und die Milde des Fetas ergeben eine super Ergänzung zu urchigem Brot und etwas Balsamico-Rohschinken.

Zutaten für 4 Personen
200 gr Fetakäse, in kleine Würfel geschnitten
1 Salatgurke, geschält, halbiert, entkernt und in feine Scheibchen geschnitten
1 Bund Radieschen, in Stifte geschnitten
2 Stück Frühlingszwiebeln, das Grün in Ringe geschnitten, das Weiss fein gehackt
1/2 Bund glattblättrige Petersilie, gehackt
1/2 Bund Kerbel oder Dill, gehackt
2 Stück Joghurt, griechisch (2x 150 gr)
1 Knoblauchzehe
1/4 TL edelsüsser Paprika
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle


Zubereitung
  • Zutaten rüsten gemäss Zutatenliste.
  • Joghurt in einer Schüssel glattrühren. Knoblauch dazu pressen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
  • Gurkenscheiben, Radieschenstifte, Feta, Frühlingszwiebeln und Kräuter beigeben, mit mit dem Knoblauch-Joghurt vermengen und evtl. nachwürzen.
  • Salat in kleine Schüsseln oder tiefe Teller geben, mit Olivenöl beträufeln und sofort geniessen.

Quelle
Annemarie Wildeisen's Kochen

Mittwoch, 20. August 2014

Lachssalat mit Ingwer und Limetten


Lachs trifft Limette - eine herrlich spritzig-frische Begegnung, die nicht nur an einem heissen Sommerabend gut als Nachtessen schmeckt.

Zutaten für 2 Personen
4 EL Limettensaft
2 TL fein geriebener, frischer Ingwer
2 Knoblauchzehe, gepresst
6 EL Olivenöl
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Lachsfilets à 200 gr
170 gr tiefgekühlte Favabohnen, blanchiert und gehäutet
       ersetzt mit Edamame
170 gr tiefgekühlte Erbsen, blanchiert
1 mittelgrosse Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
15 gr Basilikum, in feine Streifen geschnitten
4 Minigurken frisch ab dem Strauch im Garten,
   in feine, längliche Scheiben geschnitten
   (zu ersetzen mit 2 Nostrano- oder 1 Salatgurke)


Zubereitung

    • Limettensaft, Ingwer, Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel gut miteinander vermengen.
    • Lachsfilet in eine Keramik- oder Plastikschüssel legen (kein Metail) und mit der Hälfte der Marinade übergiessen. Gute 10 Minuten ziehen lassen, dabei die Lachsfilet 1x wenden.
    • Bohnen, Erbsen, Frühlingszwiebeln, Basilikum und Gurkenstreifen in einer grösseren Schüssel mit dem Rest der Marinade vermengen.
    • Lachsfilet in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Temperatur pro Seite je 5 Minuten braten. Danach auf einen Teller geben und in grobe Stücke zerzupfen.
    • Salat auf einem Teller anrichten - Lachsstücke darauf geben und mit etwas frischem Brot geniessen.

    Quelle
    Hay, D. (2008). Lachssalat mit Ingwer und Limetten  (S. 50). Salate und Gemüse: Einfach und Schnell. Baden und München: AT Verlag.

    Dienstag, 10. Juni 2014

    Gemüse-Kaltschale


    Sommerliche Temperaturen, grillieren am Abend, was passt da besser dazu als eine Gemüse-Kaltschale, die uns von innen her etwas abkühlt, bevor wir uns den Grilladen hingeben?

    Zutaten
    1 Salatgurke, geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten
    180 gr Joghurt nature
    180 gr saurer Halbrahm (oder Sauermilch)
    4 Zweige Dill
    1 Knoblauchzehe, gepresst
    Salz und Pfeffer aus der Mühle
    eine grössere Prise mildes Chilipulver
    1/4 TL edelsüsser Paprika
    1 rote oder gelbe Peperoni (Paprika), in kleine Stückchen geschnitten
    1 Bund Radieschen, geviertelt und in Scheiben geschnitten
    Saft von 1/2 Zitrone
    1 reife Avocado, klein gewürfelt und mit dem Zitronensaft vermischt


    Zubereitung
    • Gurkenscheiben zusammen mit dem Joghurt im Mixer oder mit dem Mixstab pürieren.
    • Sauren Halbrahm (oder Sauermilch) zufügen.
    • Dill fein hacken und mit dem gepressten Knoblauch darunter mischen.
    • Mit Pfeffer, Salz, Paprika und dem milden Chili abschmecken.
    • Alles gut vermengen und im Kühlschrank kühlstellen.
    • Kurz vor dem Essen die Peperoni-, Radieschen- und Avocadostücke untermischen. Von jeder Art etwas auf der Seite behalten für die Dekoration.
    • Gemüsesuppe in Schalen anrichten, mit den übriggelassenen Gemüsestückchen sowie etwas Dill dekorieren und sofort servieren.

    Quelle
    Wildeisen, A. (2004). Gemüse-Kaltschale (S. 10). Eine Prise Süden. Baden und München: AT Verlag.


    ... weitere kalte Suppen für den Sommer

    Sonntag, 23. März 2014

    Lammkoftas mit Granatapfel-Konfitüre und Tahini


    Ottolenghi bezeichnet sich als einen Sohn des Mittleren Ostens, der geballte Aromen sowie viel Hitze, Farben, Gewürze und Säure liebt. Sein Vater hingegen ist ein italienischer Koch, zu dessen Philosophie Raffinesse und Mässigung gehören. So prallen die beiden oft aufeinander bei der Frage, ob Fleisch und Früchte in dasselbe Gericht gehören. Der Vater könne diese Vorstellung nicht ertragen, während er so sehr dazu neige, dass er in einem früheren Leben wohl Perser gewesen sein müsse [...] (Ottolenghi, 2014).

    ... dann müssen wohl auch Herr Sch und ich orientalische Wurzeln haben - lieben wir doch die Kombinationen von Früchten und Fleisch sowie die Gewürzmischungen des mittleren Ostens.

    Granatapfel-Konfitüre

    Zutaten
    250 gr Granatapfelsamen (benötigt ca. 4 kleine Granatäpfel)
    80 gr Zucker
    1.5 EL Zitronensaft
    1/4 TL getrocknete Chiliflocken (oder -pulver)
    1 EL Granatapfelsirup

    Zubereitung
    • Alle Zutaten in eine mittelgrosse Pfanne bei mittlerer Hitze geben.
    • Eine Brise Salz zufügen und während 20 Minuten leicht simmern lassen, bis eine konfitürenähnliche Konsistenz erreicht wird.
    • Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Je nach Bedarf 1-2 TL Wasser beifügen, um die Konsistenz etwas flüssiger zu machen.

    Lamm Koftas

    Zutaten für 30 Kofthas (6 Portionen)
    1 kg Lammhackfleisch
    3 TL Küminsamen, geröstet und leicht zerdrückt
    3 TL Fenchelsamen, geröstet und leicht zerdrückt
    1 TL Piment
    30 gr Petersilie, gehackt
    1 mittelgrosse Zwiebel, fein gehackt
    3 Knoblauchzehen, zerdrückt
    Salz und schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
    120 gr Tahini Paste
    2 EL Korianderblätter, gezupft

    Zubereitung
    Um die Fleischmasse zu vermengen, empfiehlt Ottolenghi die Verwendung einer Küchenmaschine mit Teighaken. So würden die Koftas saftiger. Man könne es von Hand machen, benötige dann aber ca. eine gute halbe Stunde Zeit und viel Ellbogen-Schmiere... (Ottolenghi, 2014).
    • Backofen auf 200° C vorheizen.
    • Lammhackfleisch und Gewürze in den Mixer geben und bei langsamer Geschwindigkeit mit dem Teighaken für ca. 15 Min. vermengen lassen.
    • Petersilie, Knoblauch, Zwiebel, 1.25 TL Salz und gemahlener Pfeffer beigeben und mit der Fleischmasse vermengen lassen.
    • Mit Folie abdecken und im Kühlschrank für 10 Minuten ruhen lassen.
    • Von der Fleischmasse ca. 35 gr abnehmen und zu einem Kofta rollen (ca. 3x5 cm) = 30 Koftas.
    • (Grill-)Pfanne stark erhitzen und wenn es leicht raucht, die Koftas (in Teilmengen) für 1-2 Minuten anbraten, so dass sie auf allen Seiten braun sind.
    • Auf ein Backblech legen und für ca. 8 Minuten im Backenofen rösten bis sie durchgekocht sind.
    • Währenddessen die Tahini-Sauce im Glas gut vermischen, dann 120 gr in eine Schüssel geben und mit 100ml Wasser und 1/4 TL Salz verquirlen bis eine dickflüssige Sauce entsteht. Mit Folie abdecken und zur Seite stellen.
    • Zum Servieren die Koftas mit Tahini-Sauce beträufeln, ein bisschen Granatapfelkonfitüre darüber geben und mit Korianderblättern bestreuen.
    • Als Beilage passt ein Couscous (evtl. angereichert mit Kräutern) perfekt dazu. 
    • In einem Löffel serviert eignen sich die Koftas auch gut als Amouse Bouche.
    • Übrige Koftas lassen sich gut einfrieren. Zwischen die einzelnen Lagen Backpapier legen.

    Weinempfehlung
    Zu diesem orientalischen Gericht haben wir uns einen Reserva Privada von Casillero del Diablo gegönnt. Es handelt sich um eine Assemblage aus Chile, "die hauptsächlich aus ausgewählten Cabernet Sauvignon-Trauben aus Weingütern in Pirque, dem Herkunftsort des Casillero del Diablo im Maipo-Tal, und einem Teil Syrah-Trauben hergestellt wird. Diese Sorten verschmelzen zu einem exklusiven Produkt, in dem jede ihrer Qualitäten in einer perfekten Mischung aus Fruchtigkeit, Kraft und Zartheit hervorgehoben wird". Gemäss den Winzeranmerkungen sei der Wein aufgrund seiner Zusammensetzung in der Kombination mit Speisen vielseitig verwendbar - von verschiedenen Sorten roten Fleisches zu Lamm, Ziege, Ente und Kalb. Es werden Fleischsorten mit einem relativ hohen Fettanteil empfohlen, da der hohe Anteil an Tanninen im Wein perfekt mit der Zusammensetzung des Fleisches (Fett und Proteine) harmonisiere (Casillero del Diablo).



    Quelle
    http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/feb/14/meat-fruit-recipes-yotam-ottolenghi 


    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Freitag, 21. März 2014

    Bärlauchknöpfli



    Ich liebe Knöpfli und wenn sie dann noch so verlockend nach Frühling schmecken, dann erst recht.

    Zutaten für 4 Portionen als Beilage
    300 gr Knöpfli-Mehl
    1.5 dl Wasser
    3 Bio-Eier
    1/2 EL Salz
    80 gr Bärlauch, mittel-grob gehackt


    Zubereitung
    • Knöpfli-Mehl, Wasser, Eier, Salz und gehackten Bärlauch in eine Schüssel geben und mit dem Rührwerk mischen, bis ein gleichmässiger Teig entsteht (Cooking Chef: Stufe 2 während 6 Minuten).
    • Teig 30 Minuten ruhen lassen.
    • In einem Topf Wasser aufkochen und leicht salzen.
    • Über den Knöpflihobel einen ersten Teil der Masse nach und nach ins kochende Wasser streichen, ca. 1 Minute kochen lassen, nach dem sie an die Oberfläche aufgestiegen sind. Mit einer Lochkelle abschöpfen und in ein Sieb geben, das auf einem Teller steht. Dort abtropfen lassen und wenig pflanzliches Öl darüber geben, damit sie nicht aneinander kleben.
    • Mit dem Rest der Masse gleich verfahren.
    • Knöpfli frisch mit etwas geriebenen Käse bestreut oder der am nächsten Tag in etwas Butter angebraten und als Beilage zu Fleisch geniessen.
    Quelle
    Knöpfli normal (ohne Bärlauch): nach einem uralten Zettel im Küchenschrank meiner Mams

    PS: die Knöpfli schmecken auch ohne Bärlauch ausgezeichnet.

    Sonntag, 16. März 2014

    Chili-Gehacktes mit Thai-Basilikum


    Herrn Schs und meine Lieblingszubereitungsart von Gehacktem (wie wir Schweizer sagen) ist recht scharf und mit frischem Thai-Basilikum versehen. Mit Reis eine rasch zubereitete Mahlzeit, die ganz toll nach Asien schmeckt.


    Zutaten
    650 gr Schweinhackfleisch
           (auch Lamm- oder gemischtes Hackfleisch passt gut)
    1 EL Fischsauce
    2-3 frische rote Vogelaugen-Chilies
           (mildere Sorten für reduzierte Schärfe)
    3 Knoblauchzehen
    3 EL pflanzliches Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
    1 EL brauner Zucker
    2 EL dunkle Sojasauce
    2 EL Austernsauce
    1-2 EL Hühnerbouillon oder Wasser
    3 Bund frisches Thai-Basilikum


    Zubereitung
    • Hackfleisch mit Fischsauce vermengen und 10 Minuten marinieren lassen.
    • Chillies entkernen und mit dem Knoblauch im Mörser zu einer Paste zerstossen.
    • Öl in grosser Bratpfanne erhitzen, das Hackfleisch sowie die Chilipaste zufügen und bei grosser Hitze 2-3 Minuten braun anbraten.
    • Zucker, Soja- und Austernsauce vermengen und in die Bratpfanne geben. Ist das Hackfleisch zu trocken, die Hühnerbouillon oder das Wasser zugeben.
    • Blätter des Thai-Basilikums vom Stengel reissen, der Hackfleischmischung zugeben, vermengen und zusammenfallen lassen.
    • Mit Reis servieren und geniessen.

    Quelle
    Doeser, L. (2005). Schweinefleisch mit Chillies (S. 22). Chillies - Eine verführerische Sammlung würzig-scharfer Gerichte. Bath: Parragon.

    Samstag, 8. März 2014

    Na’amas Fattoush (Brotsalat)



    Ottolenghi schreibt,  dass frischer Salat einfach ein Muss sei auf arabischen oder jüdischen Tischen. Immer und überall werde man Salat aus gehackten Tomaten, Gurken und Zwiebeln servieren - egal zu welcher Tageszeit und welchem Gericht. Fattoush, eine arabische Erfindung, gehöre zu den beliebtesten Varianten. Diese Version mit Buttermilch stamme wohl von Samis Tamimis Mutter, da Sami sich nicht erinnern könne, diese Art jemals wo anders gegessen zu haben (Ottolenghi).

    Der Brotsalat schmeckt auf alle Fälle auch Herrn Sch und mir. Mit seiner Frische ist er auch ein ideales Mittagsessen an einem warmen Tag.


    Zutaten für 6 Personen
    200 gr griechischer Joghurt und 200 ml Vollmilch (oder beides durch 400 ml Buttermilch ersetzen)
    250 gr altbackenes, dickes Fladenbrot, in mundgerechte Stücke gerissen
    380 gr Tomaten, in 1.5 cm Würfel geschnitten
    100 gr Radieschen, in dünne Scheiben geschnitten
    250 gr (Mini-)Gurken, geschält, in 1.5 cm grosse Würfel geschnitten
    2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
    15 gr Minze, Blätter grob gezupft
    25 gr glatte Petersilie, grob gezupft
    2 Knoblauchzehen, gepresst
    60 ml Olivenöl
    2 EL Apfel- oder Weissweinessig
    3/4 TL schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
    1 1/2 TL Salz
    1 EL gemahlener Sumach zum Bestreuen


    Zubereitung
    • Am Vortag Joghurt und Vollmilch in eine Schüssel geben, gut verrühren und im Kühlschrank ruhen lassen, bis sich Bläschen bilden. So entsteht eine Art Buttermilch. (Wer es eilig hat, kann diesen Schritt durch 400 ml Buttermilch ersetzen).
    • Zutaten gemäss Liste zubereiten, in eine grosse Schüssel geben, gut vermengen und 10 Minuten ziehen lassen.
    • Salat in Schalen verteilen, mit Olivenöl beträufeln und grosszügig mit Sumach bestreuen und geniessen.

    Quelle
    Ottolenghi, Y. & Tamimi, S. (2012). Na'amas Fattoush (S. 29). Jerusalem - Das Kocbhbuch. München: Dorling Kindersley Verlag GmbH.



    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi & Tamimi-Rezepte:

    Samstag, 22. Februar 2014

    Lammfilets im Ingwer-Chili-Mantel auf lauwarmem Couscous-Salat


    Eines unserer Top-Lieblingsrezepte, das wir seit bald 8 Jahren regelmässig geniessen. Wer die frische Schärfe des Ingwers sowie sanft gegartes Fleisch liebt, wird dieses Rezept sicher auch bald zu seinen Lieblingen zählen.

    Zutaten für 4 Personen
    250 gr Instant-Couscous
    1 reife Avocado, Fruchtfleisch klein gewürfelt
    Saft von 1 Zitrone
    1 rote Zwiebel, klein gewürfelt
    1/2 rote und 1/2 gelbe oder grüne Paperoni (Paprika), klein gewürfelt
    4 EL Olivenöl
    3-4 EL weisser Balsamicoessig
    2 Zweige Minze, Blätter grob gezupft
    2 Zweige Koriander, Blätter grob gezupft
    Salz und Pfeffer aus der Mühle

    2 grosse rote Chilischoten, entkernt und in feine Streifchen geschnitten
    50 gr frischer Ingwer, gerieben
    1/2 Bund Petersilie (2-3 Zweige), ganze Blätter
    4 EL Olivenöl
    1 EL Ahornsirup
    50 gr gemahlene Mandeln

    8 Lammfilets


    Zubereitung
    • 300 ml kochendes Salz-Wasser über den Couscous giessen und etwa 5 Minuten quellen lassen.
    • Gemüse rüsten gemäss Zutatenliste.
    • Avocadowüfelchen mit Zitronensaft beträufeln.
    • Zwiebel- und Peperoniwürfel in Olivenöl andünsten, mit Essig ablöschen und unter den Couscous mischen.
    • Minze- und Koranderblättchen sowie Avocado ebenfalls zum Couscous geben.
    • Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    • Chilichoten, Ingwer, Petersilie, Olivenöl und Ahornsirup im Mixer fein pürieren.
    • Gemahlene Mandeln darunter mischen.
    • Backofengrill vorheizen.
    • Lammfilets mit Salz und Pfeffer würzen, rundherum mit der Ingwer-Chili-Mischung einstreichen und unter dem Backofengrill 6-7 Minuten garen lassen.
    • Filets aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen.
    • Zusammen mit dem Couscous-Salat servieren


    Weinempfehlung
    Dazu haben wir uns die letzte Flasche Rockford Shiraz aus dem Jahr 1999 gegönnt. Kennen gelernt haben wir den Wein anlässlich einer Weindegustation in Zürich, die wir ein halbes Jahr später auf dem Weingut im Barossa Valley fortsetzten.

    Rockford Wines gehört gemäss der Martel AG zu den aussergewöhnlichen Adressen im Barossa Valley. Der irisch-stämmige Robert O'Callaghan sei "ein enthusiastischer, qualitätsfanatischer Traditionalist und mit Leib und Seele Weinbauer. [...] Bei Rockford wird Wein beinahe noch wie vor hundert Jahren hergestellt, alles wird von Hand gemacht. Robert schwört auch auf seine alte Korbpresse (Basket press), deren Alter auf ca. 150 Jahre geschätzt wird. Die Rockford-Weine sind bestes Beispiel für den südaustralischen Stil. Vor allem der Shiraz, der von barocker Fülle und Wucht ist, aber dennoch sehr elegant ist". (Martel AG, St. Gallen)


    Quelle
    Hübner, W. & Wissing, M. (2006). Ingwer - Die edle Schärfe aus dem Land des Lächelns. Baden: AT Verlag. 



    Donnerstag, 20. Februar 2014

    Saffron Egg Drop Soup (Eierstichsuppe mit Safran)


    Egg Drop Soup - was für eine schöne, englische Umschreibung der Eierstichsuppe. Wird die Suppe dann noch mit einer Safran-Gemüse-Bouillon hergestellt, dann wird daraus die Saffron Egg Drop Soup. Das Rezept zu dieser einfachen, aber Gaumen und Herz erwärmenden Suppe haben wir im "The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table" gefunden. Mit etwas frischem Brot serviert, ergibt sich daraus ein leckeres kleines Abendessen.

    Das nachfolgende Rezept entspricht der Art und Weise, wie die Autoren Burks Fox & Lawrence es beschrieben haben. Da uns das Gemüse und speziell die Zwiebeln roh etwas aufgestossen sind, werden wir beim nächsten Mal, das Gemüse kurz andünsten, bevor wir Petersilie, Olivenöl, Sherry-Essig und Zucker dazugeben. Ebenfalls überlegen könnte man sich das verwenden von Frühlingszwiebeln, da diese etwas sanfter im Geschmack sind als rote Zwiebeln. Ansonsten hat uns die Suppe aber hervorragend geschmeckt.

    Safran-Eierstich-Suppe

    Zutaten
    80 gr grüne Peperoni (Paprika), fein gewürfelt
    50 gr rote Zwiebeln, fein gewürfelt (Anm.: evtl. durch Frühlingszwiebeln ersetzten)
    100 gr Tomaten, fein gewürfelt
    2 EL Glatte Petersilie, fein geschnitten
    1 EL Olivenöl
    1/2 TL Sherry-Essig
    1/4 TL Rohrzucker
    Salz und Pfeffer, frisch gemahlen
    Safran-Bouillon (Rezept siehe unten)
    3 Eier, verquirrlt
    60 gr Manchego Käse, gerieben

    Zubereitung
    • Peperoni, Zwiebeln und Tomatenwürfel in eine kleine Schüssel geben (Anm.: wahlweise kurz in einer Pfanne andünsten).
    • Petersilie, Olivenöl, Sherry-Essig und Zucker dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Mischung auf die Seite stellen - sie wird als Garnitur für die Suppe verwendet.
    • Safran-Bouillon zum Kochen bringen.
    • Die verquirrlten Eier löffelweise in die Bouillon geben, bis alle Eimasse aufgebraucht ist. Das sich Auflösen der Eimasse in der Bouillon "is really cool to watch", wie ich den Autoren beipflichten muss.
    • Zum Servieren die Ei-Bouillonmischung in eine Suppentasse geben, ein-zwei Esslöffel der Gemüse-Mischung belegen und etwas geriebenen Manchego darüber streuen.

    Safran-Bouillon

    Zutaten
    1 Liter Gemüse-Bouillon
    5 dl Wasser
    5 Knoblauchzehen, gepresst (Anm.: weniger tun's auch)
    Zeste einer Zitrone
    Zeste einer Orange
    1/4 TL Safran-Fäden
    1 TL Sherry-Essig
    Salz und Pfeffer, frisch gemahlen

    Zubereitung
    • Bei mittlerer Hitze die Gemüsebouillon, das Wasser und die gepressten Knoblauchzehen in einen Topf geben.
    • Zitronen- und Orangen-Zeste, Safranfäden und Sherry-Essig beigeben.
    • Bei mittlerer Hitze für 20 Minuten kochen lassen.
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Quelle
    Fox Burks, J. & Lawrence, A. (2013). Saffron Egg Drop Soup (S. 105). The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table. Nashville, Tennessee: Thomas Nelson.


    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Rezepte aus dem "Southern vegetarian cookbook...":

    Samstag, 15. Februar 2014

    Ottolenghi's Safran-Hühnchen im Kräutersalat


    Das Rezept zu diesem herrlich erfrischenden Safran-Hühnchen im Kräuter-Salat lachte mich kürzlich auf  Ottolenghi's Homepage an. Gemäss Ottolenghi wurde der Salat von den Küchenchefs des Ottlenghi Belgravia in London kreiert. Wer Safran mag, wird diesen Salat lieben.

    Zutaten für 6 Personen
    1 Bio-Orange
    50 gr Honig
    1 TL Saffranfäden
    1 EL Weissweinessig
    300 ml Wasser
    1 kg Pouletbrust (ohne Haut)
    1 EL Olivenöl
    2 kleine Fenchel, dünn geschnitten
    15 gr Korianderblätter, zerrissen
    15 gr Basilikumblättern, zerrissen
    2 EL Zitronensaft
    1 rote Chili, dünn geschnitten
    1 Knoblauchzehe, gepresst
    Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

    Zubereitung
    • Ofen auf 200° C aufheizen.
    • Ca. 1 cm des unteren und oberen Endes der Orange abschneiden. Den Rest in 12 gleichmässige Schnitze schneiden wobei die Schale an den Schnitzen bleibt.
    • Schnitze zusammen mit dem Honig, Safran, Essig in eine kleine Saucenpfanne geben und mit gerade so viel Wasser auffüllen, dass alle Schnitze bedeckt sind.
    • Das Ganze zum Kochen bringen und dann für eine Stunde leicht köcheln lassen. Am Ende sollten weiche Orangen und ca. 3 Esslöffel dicker Sirup übrig bleiben. Sollte während des Kochens das Wasser ausgehen etwas Wasser beifügen.
    • Mit dem Stabmixer oder dem Foodprocessor zu einer leicht flüssigen Paste verarbeiten.
    • Die Pouletbrüstchen mit der Hälfte des Olivenöls und viel Salz und Pfeffer vermischen und in einer heissen Pfanne auf jeder Seite für 2 Minuten anbraten. In eine Schüssel legen und für 15-20 Minuten den vorgeheizten Ofen legen.
    • Pouletbrüstchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn es kühl genug ist, um mit den Händen weiter verarbeitet werden, von Hand in recht grosse Stücke zupfen.
    • Stücke in eine grosse Schüssel legen und mit der Hälfte der Orangenpaste vermengen. Der andere Teil der Paste lässt sich im Kühlschrank ein paar Tage halten und ist eine gute Zugabe zu Kräutersalat mit fettem Fisch wie Makrele oder Lachs.
    • Die restlichen Zutaten in die Schlüssel geben inklusive dem Rest des Olivenöls und vorsichtig vermengen.
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn nötig mehr Olivenöl oder Zitronensaft beigeben.
    • Ein einfacher Couscous oder auch einfach frisches Brot ergänzt den Salat.
    • Bei uns wurde der Salat von einem 2011er K+K Kirnbauer Phantom (Burgenland, Austria) begleitet.
      "Diese Rotwein-Cuvée ist eine dunkelgranatrote Vermählung aus Blaufränkisch, Merlot, Cabernet Sauvignon und erstmals Syrah, vielschichtige, interessante Nase mit Waldbeer-Preiselbeer-Note, feine Röstaromen aus 18monatiger Barrique-Lagerung im Verbund mit zarten floralen Anklängen. Das Phantom hat eine elegante Cassisfrucht am Gaumen, ist sehr finessenreich und vollmundig mit langem Abgang" (Weingut K+K Kirnbauer GmbH).
    Quelle
    <http://www.ottolenghi.co.uk/saffron-chicken-and-herb-salad-shop

    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Sonntag, 1. Dezember 2013

    Ottolenghi & Tamimis gerösteter Blumenkohlsalat mit Haselnüssen



    Auf die Köche Ottolenghi & Tamimi bin ich durchs Foodbloggen gestossen. Ihre Rezepte werden gerne nachgekocht oder als Inspiration genommen. An der in Kochkreisen bekannten Tarte Tatin Surprise habe ich mich vor kurzem ebenfalls versucht und bin genauso wie Herr Sch und die Gäste vom Ergebnis begeistert.
    "[Ottolenghi & Tamimi] Beide sind in Jerusalem geboren, lernten sich aber erst 30 Jahre später in London kennen. Dort betreiben der Israeli Yotam Ottolenghi und der Palästinenser Sami Tamimi heute gemeinsam vier Coffeeshops und ein Restaurant. Angesichts der kulturellen Unterschiede ihrer früheren Leben ist der Erfolg ihrer Zusammenarbeit umso beeindruckender. Die beiden Köche gehören heute zu den Shooting-Stars der Londoner Gastronomie-Szene" (DK Verlag).
    Nun hat ja Herr Sch Ende Oktober das neue Kochbuch "Jerusalem" der Köche Ottolenghi & Tamimi von einer lieben Freundin als Geschenk bekommen und endlich konnte ich mir die Zeit nehmen, mich dem Buch zu widmen. Es ist ein wunderschönes Werk mit zahlreichen Gerichten, die die Multikulinarität Jerusalems herausheben. "Die Melange aus den Küchen Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens sorgt für ein wahres Feuerwerk der Aromen" (DK Verlag).    ... und genau dieses Feuerwerk der Aromen kann man auch in diesem Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen finden. Herr Sch und ich sind uns beide einig, dass wir Blumenkohl noch nie auf eine so exklusive Weise geniessen durften.

    Zutaten
    660 gr Blumenkohl, in Röschen zerteilt
    3 EL Olivenöl
    30 gr Haselnüsse (ganz)
    1 Stange Sellerie (ca 70 gr), in schräge, 0.5 cm breite Stücke geschnitten
    10 gr kleine glatte Petersilienblätter (evtl. leicht zerrupft)
    50 gr Granatapfelkerne (ca. 1/2 mittelgrosser Granatapfel)
    1/3 TL Zimt
    1/3 TL mildes Chilipulver (oder Piment)
    2 EL Sherryessig
    3 TL Ahornsirup
    Salz und gemahlener Pfeffer

    Zubereitung
    • Gemüse und Kräuter gemäss Zutatenliste vorbereiten.
    • Backofen auf 220° vorheizen.
    • In einer grossen Schüssel Olivenöl mit 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer mischen.
    • Blumenkohl dazugeben und in der Mischung wenden.
    • Blumenkohl auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 25-35 Minuten rösten, bis er knusprig braun wird. Gemäss Kochbuch hätte dies auf der obersten Schiene zu erfolgen. Den Blumenkohl gut beobachten und das Blech eventuell auf eine Schiene in der Mitte versetzten, wenn die Hitze oben zu hoch ist und der Blumenkohl verbrennt.
    • Den Blumenkohl in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
    • Backofen auf 170° herunterschalten.
    • Haselnüsse auf ein mit Packpapier belegtes Blech geben und im Ofen während ca. 15-17 Minuten rösten lassen.
    • Die Haselnüsse etwas abkühlen lassen und grob hacken.
    • Aus Zimt, Chilipulver, Sherryessig und Ahornsirup ein Dressig herstellen.
    • Die Haselnüsse zusammen mit den restlichen Zutaten zum Blumenkohl geben und mit dem Dressing vermengen. Wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Dazu passt als leichtes Mittagessen ein frisch (auf)gebacktes Pitabrot.

    Quelle
    Ottolenghi, Y. & Tamimi, S. (2012). Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen (S. 62). Jerusalem - Das Kocbhbuch. München: Dorling Kindersley Verlag GmbH.



    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Freitag, 1. November 2013

    Tarte Tatin Surprise by Ottolenghi


    Herr Sch hat zu seinem Geburtstag Ende Oktober von einer lieben Freundin das Kochbuch "Jerusalem" von Ottolenghi als Geschenk erhalten zusammen mit typischen Zutaten, die man bei der Herstellung der Gerichte benötigt. Das Kochbuch vermag natürlich auch mich zu begeistern. Da ich ein gwundriger Mensch bin, habe ich dann auch ein bisschen über Ottolenghi rumgesurft und bin bei Astrids Blog "Arthurs Tochter Kocht" auf dieses geniale Rezept gestossen, das leider aber nicht aus dem neuen Kochbuch sondern aus "Genussvoll Vegetarisch" stammt. Nichtsdestotrotz habe ich mich (dank Astrids Beschreibung) gleich in die Küche gestellt und das Rezept ausprobiert. Herr Sch und ich sind begeistert und werden die Tarte Tatin Surprise nächsten Samstag unseren vegetarischen Gästen zur Hauptspeise reichen. Was die restlichen Gäste erhalten, wird nach und nach auf dem Blog veröffentlicht.

    ... und natürlich werden bald auch Rezepte aus dem neuen Kochbuch "Jerusalem" folgen...


    Zutaten
    200 gr Cherrytomaten
    2 EL Olivenöl
    Salz und Pfeffer
    500 gr kleine Kartoffeln (mit Haut)
    1 grosse Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
    40 gr Zucker
    10 gr Butter
    3 Zweige Oregano, Blättchen abgezupft
    150 gr Ziegenhartkäse in dünne Scheiben geschnitten
    1 Blätterteig rund (32 cm Durchmesser)

    Zubereitung
    • Backofen auf 130° vorheizen.
    • Cherrytomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blech legen, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und pfeffern. Ca. 45 Minuten im Backofen trockenen lassen.
    • Kartoffeln im Dampfkocher (oder konventionell im Wasserbad) weichkochen und anschliessend leicht abkühlen lassen.
    • Die beiden Enden der Kartoffeln kappen, den Rest in 2 cm breite Scheiben schneiden.
    • Die Zwiebelscheiben im Öl leicht glasig dünsten.
    • Ein Backpapier für eine runde Backform von ca. 26 cm Durchmesser ausschneiden. Die Backform mit Öl einpinseln und das Backpapier darauf legen. Durch das Öl wird das Papier am Boden der Backform haften.
    • Zucker und Butter unter ständigem Rühren in einem kleinen Topf bei grosser Hitze zu einem nicht zu dunkeln Caramel schmelzen lassen. Dieses vorsichtig in die Backform giessen und sofort verstreichen, so dass der gesamte Boden damit bedeckt ist.
    • Die Oreganoblättchen darauf verteilen.
    • Die Kartoffelscheiben so dicht wie möglich in die Backform setzen.
    • Die angetrockneten Tomaten auf den Kartoffeln verteilen und wo nötig in die Abstände zwischen den Kartoffen setzen. Die angedünsteten Zwiebelscheiben über den Kartoffeln und Tomaten verteilen.
    • Den Ziegenhartkäse in dünne Scheiben schneiden und gleichmässig auf dem restlichen Belag verteilen.
    • Den Blätterteig über die Backform legen und den Rand sanft zwischen den Belag und die Form runterstossen.
    • Gemäss Astrid kann die Tarte in diesem Zustand für 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
    • Backofen auf 200° vorheizen (180° Umluft). Tarte bei dieser Temperatur für 25 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 180° (bzw. 160° Umluft) senken und weitere 15 Minuten backen. Rausnehmen und 2 Minuten abkühlen lassen.
    • Einen grossen Teller auf die Tarte drücken und diese schwungvoll umdrehen, so dass die Tarte auf den Teller zu liegen kommt. Die Backform vorsichtig abheben und den Anblick der Tarte Tatin geniessen.

    Quelle
    Ottolenghi, Y. (2011) Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert, Dorling Kindersley Verlag
    (gefunden bei http://www.arthurstochterkochtblog.com/2012/07/tarte-tatin-surprise-von-yotam.html)


    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Donnerstag, 17. Oktober 2013

    Lachs im Kräuter-Cracker-Mantel


    Lust auf einen glasig-gebratenen Lachs, der in einer knusprigen Kräuterpanade steckt? Dann wird euch das Rezept der Saisonküche überzeugen. Herr Sch und ich lieben Lachs so zubereitet. Ein paar Schalenkartoffeln dazu und fertig ist das leckere und schnell zubereitete Nachtessen.

    Je nach Geschmack und Angebot kauft man sich die benötigte Anzahl Lachsfilets à 150 gr pro Person oder kauft ein grosses Stück, dass für alle reicht. Als Ganzes angebraten bleibt der Fisch innen noch etwas rosiger.

    Zutaten für 4 Personen
    60 gr Crackers
    1 Bund glattblättrige Petersilie
    4 Lachsfilet à ca. 150 gr (ohne Haut) oder
       1 Lachsfilet à ca. 600 gr (ebenfalls ohne Haut)
    Salz, Pfeffer
    1 Ei
    20 gr Mehl
    2 EL Butter
    1 EL Olivenöl

    Zubereitung
    • Crackers in einen Plastikbeutel gegeben und von Hand zerbröseln.
    • Petersilie hacken, zu den zerbröselten Crackers geben und gut mischen.
    • Ei in einem Suppenteller verquirlen.
    • Crackerbrösel und Mehl in je einen Teller geben.
    • Lachs im Mehl, dann im Ei und zum Schluss in den Crackerbröseln wenden. Dabei diese gut andrücken.
    • Öl und Butter in einer Bratpfanne erhitzen.
    • Lachs bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten, dabei mehrmals wenden.
    • Je nach Einkauf den Lachs noch in die benötigte Anzahl Scheiben schneiden, auf die Teller verteilen und ein paar Schalenkartoffeln dazu reichen. Für Geniesser noch etwas Olivenöl über die Kartoffeln und fertig ist das Gericht.

    Dienstag, 8. Oktober 2013

    Jill's Gemüse Rolle


    In meinem "Food Blogging"-eBook, das ich gerade lese, bin ich auf Katie Quinn Davies gestossen, eine Irin, die in Sydney lebt, sich als Fotografin auf Essen und Lifestyle spezialisiert hat, Kochbuch- und Rezeptschreiberin ist und in ihrer Freizeit Rezepte für ihren Blog "What Katie ate - a foodie photography site all the way from Sydney" entwickelt und fotografiert . Ihre Posts sind gespickt mit wunderschönen, perfekt inszenierten Fotos, sodass man am liebsten Auswandern und sich zu ihr an den Tisch setzen möchte ...

    ... geht aber nicht. Darum wird halt nach gekocht. Hier also ein erstes von mir (ähm...) Herrn Sch nachgekochtes Rezept: Jill's veggie roll. Es war so lecker, dass wir das definitiv wiederholen werden. Ein paar Ideen für weitere Füllungen haben wir auch schon ...

    Zutaten
    1 EL Olivenöl
    2 Knoblauchzehen, gepresst
    6 Frühlingszwiebeln, gestückelt
    1 Bündel Spinat, gewaschen und grob zerteilt
    50 gr Pinienkerne
    200 gr Feta, zerkrümelt
    200 gr Ricotta
    1 Messerspitze Muskatnuss
    2 Bio-Freiland-Eier, verquirlt
    1/2 Bund Petersilie, fein geschnitten
    105 gr Brotkrumen oder Paniermehl
    375 gr Filoteig*
    150 Butter, geschmolzen
    1 Eigelb, vermischt mit etwas Milch
    1 Handvoll Mohnsamen oder schwarzer Sesam
    Tatziki oder Tomatenrelish

    * Filoteig (auch Yufkateig) genannt, gibt es es als Fertigprodukt in griechischen oder türkischen Geschäften - in der Schweiz auch in grösseren orangenen Ms.

    Zubereitung
    • Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
    • Olivenöl in einem mittelgrossen Topf erhitzen.
    • Knoblauch und Frühlingszwiebeln dazugeben und sanft für 5 Minuten anbraten.
    • Spinat dazugeben, zudecken und für 2-3 Minuten kochen, bis er in sich zusammen fällt. Abschütten und abkühlen lassen. Dann die restliche Flüssigkeit raus drücken.
    • Pinienkerne für 5 Minuten in einer Pfanne bei wenig bis mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht goldig sind.
    • Feta, Ricotta, Muskat, Eier in eine Schüssel geben und vermischen.
    • Spinat, Petersilie, Pinienkerne und Brotkrumen (Paniermehl) dazu rühren.
    • Ein erstes Filoteigblatt auf einem sauberen Küchentop ausbreiten und mit wenig geschmolzener Butter einpinseln. Darauf ein weiteres Filoteigblatt legen, bepinseln und das ganze nochmals wiederholen. So ergibt sich ein Stoss von drei übereinander gelegten Filoteigblättern.
    • Mehrere Esslöffel voll Füllung entlang der langen Kante des Filoblatts legen, dabei aber 4-5 cm Abstand zu jedem Ende der Rolle halten.
    • Filoteigblätter und Füllung zu einer Wurst-Form aufrollen, dabei während dem Rollen die Enden nach innen falten. Die Wurst-Rolle grosszügig mit der Ei-Milchmischung bepinseln.
    • Wiederholen mit den restlichen Teigblättern und der Füllung.
    • Die erste Filo-Wurst in die Mitte des eingefetteten Backblechs legen und sanft zu einer Spirale formen. Die nächste Filo-Wurst anschliessend an die erste anschliessen und darum herum legen. Mit den restlichen Filo-Würsten weiter so verfahren bis sich eine grosse Spirale ergeben hat. Jeweils grosszügig mit der Ei-Milchmischung bestreichen, um die Rollen gut aneinander zu verkleben.
    • Mit Mohnsamen oder schwarzem Sesam bestreuen.
    • Für 20-35 Minuten backen oder bis der Teig schön goldig ist.

    Quelle
    http://www.whatkatieate.com/recipes/jills-veggie-roll/

    Sonntag, 6. Oktober 2013

    Schnusch oder Schnüsch oder gar Schnüüsch?


    Beim Stöbern in Petras Foodblog Chili und Ciabatta (Anm.: was für ein genialer Name für einen Foodblog!!!) bin ich auf das Rezept mit dem kurligen Namen Schnüsch gestossen. Schnurstracks ist es auf die To-Do-Liste gewandert und musste dort auch nur ein paar Tage ausharren, bevor ich es nachkochte. Da ich keine frischen Erbsen und Bohnen zur Hand hatte, habe ich mich aus dem Tiefkühler bedient und musste das Rezept dadurch leicht adaptieren. Wer frische Erbsen und Bohnen zur Verfügung hat, sollte sich an die Rezeptzubereitung von Petra halten.

    Bei Schnüsch handelt sich um einen norddeutschen Gemüse-Milch-Eintopf "quer-durchs-Beet". Gemäss Patrick von "Speisende soll man nicht aufhalten" gehen in der Region Angeln in Schleswig-Holstein, die Meinungen über den korrekten Namen auseinander (siehe Titel). Seiner Meinung, dass der Eintopf vorzüglich schmeckt, schliessen sich Herr Sch und ich uns vollumfänglich an.

    Zutaten für 2-3 Personen
    1 EL Butter
    1 EL Mehl
    350 ml Milch
    75 ml Rahm
    Salz, Pfeffer, Muskat
    1 Bund glatte Petersilie

    300 gr festkochende Kartoffeln
    125 gr Rüebli
    200 gr Erbsen (Tiefkühltruhe)
    160 gr grüne Bohnen (Tiefkühltruhe)
    1 Kohlrabi
    1 Schalotte
    1 EL Butter
    100 ml Gemüsebouillon

    Zubereitung 

    Vorbereitungen
    • Butter und Mehl zu Mehlbutter verkneten und einfrieren
    • Kartoffeln dämpfen, nach dem Auskühlen schälen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden
    • Rüebli schälen, längs halbieren und schräg vierteln
    • Kohlrabi schälen, in 5 mm dicke Scheiben schneiden und diese dann vierteln
    • Schalotte klein schneiden
    • Petersilie bis auf einige Blättchen klein hacken  

    Zubereitung Petersilien-Milch
    • Milch und Rahm aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
    • Mehlbutter nach und nach einrühren
    • Milch erneut aufkochen und bei milder Hitze offen ca. 5 Minuten kochlassen (umrühren nicht vergessen)
    • Gehackte Petersilie dazugeben

    Zubereitung Gemüse und Fertigstellung
    • Butter in einen Topf geben und zergehen lassen
    • Schalotten andünsten und mit der Gemüsebouillon ablöschen
    • Rüebli und Kohlrabi zugeben und 5 Minuten darin köcherln lassen
    • Erbsen und Bohnen zugeben und weitere 5 Minuten kochen lassen
    • Währenddessen Kartoffeln in der Petersilien-Milch für 2 Minuten leicht kochen lassen
    • Gemüse zur Petersilien-Milch dazugeben, gut umrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nochmals abschmecken
    • In Suppenteller oder Tassen geben und mit den Petersilien-Blättchen dekorieren

    Quelle
    http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2013/09/schn%C3%BCsch.html

    Donnerstag, 22. August 2013

    Kalte Randensuppe asiatisch angehaucht


    Paules Ki(t)chens "Rote Beete Suppe mit Kokosmilch und Zitronengras"-Rezept hat mich sofort angesprochen. Als ich es aber vor ein paar Tagen nachkochen wollte, war ich erstaunt darüber, dass die Suppe gar nicht kalt sondern warm ist. Bei den warmen Temperaturen der letzten Tage wollte ich unbedingt eine kalte Suppe servieren. Also blieb nichts anderes übrig als das Rezept ein bisschen abzuändern ... und das ist dabei herausgekommen.

    Zutaten für 4 Portionen
    500 gr Randen roh
    2 kleine Ziebeln (oder 1 grosse)
    2 EL Öl
    frischer Ingwer, ca. 1/2 daumengross
    400 gr Gemüsebouillon
    500 ml Kokosmilch
    1 Stengel Zitronengras frisch
    Salz, frisch gemahlener Pfeffer, mildes Chilipulver
    1 kleinere Salatgurke
    Koriander (frisch)
    12 Pouletfilet

    Zubereitung
    • Randen und Zwiebeln schälen, in kleinere Würfel schneiden und im heissen Öl anbraten. 
    • Mit der Gemüsebouillon und der Kokosmilch ablöschen. 
    • Geschälten Ingwer direkt in die Supe raffeln. Den Zitronengrasstengel in kleine Teile schneiden und ebenfalls zur Suppe gegeben. 
    • Zugedeckt ca. 35 Minuten köcheln lassen bis die Randen gar sind.
    • Noch warm pürieren und durch ein Sieb streichen. 
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen.

    Vor dem Servieren
    • Salatgurke in kleine Würfel schneiden.
    • Korianderblättchen von den Stengeln zupfen.
    • Suppe in  Tassen oder tiefe Teller schöpfen, Gurkenwürfel darüber streuen (z.T. versinken sie) und mit den Korianderblättern garnieren.

    Zubereitung Pouletfilet im Sesam-Mantel
    • Pouletfilet (oder halbierte Pouletbrüstchen) waschen und trocken tupfen.
    • Mit Salz, Pfeffer und mildem Chilipulver würzen und im Sesam wenden.
    • Im heissen Öl anbraten, auf Holzspiesse aufziehen und auf die vorbereiteten Suppentassen legen.
    Die Suppe schmeckt auch am Folgetag noch köstlich. Etwas mehr als nötig zubereiten lohnt sich also. Wer kein Fleisch mag, lässt das Pouletfilet weg und geniesst eine etwas grössere Portion der Suppe.



    Montag, 19. August 2013

    Gebackene Zucchetti mit Fusili


    Das heutige Nachtessen habe ich das erste Mal bei Kochfrosch gesehen. Schon dort ist es wunderbar lecker beschrieben und sehr schön in Szene gesetzt, so dass ich es sofort auf die To-Do-Liste aufnahm. Das eigentliche Rezept stammt von Food Vegetarisch, wo sich weitere (mindestens ebenso tolle) Fotos finden lassen.

    Da die kleine Zucchini-Schwemme aus dem eigenen Garten noch anhält, habe ich mich entschieden, das Rezept heute auszuprobieren. GöGa und ich sind begeistert von diesem schnellen und frischen Sommernachtessen! Eine Wiederholung des Rezeptes wird wohl in Kürze folgen.

    Das Rezept habe ich minim angepasst. Ich habe die Zucchinimenge leicht erhöht auf 400 gr. Zudem kam zu den Gewürzen noch mildes Chilipulver dazu, dafür habe ich nur eine Knoblauchzehe verwendet.


    Menge
    2 Portionen

    Zutaten
    350-400 gr Zucchini in dünne Scheiben gehobelt
    4 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer, Chilipulver
    250 gr Fusili (oder was immer beliebt an Pasta)
    5 EL Balsamico Bianco
    75 ml Gemüsebrühe
    1 Knoblauchzehe gepresst
    3 EL Minzeblättchen (fein geschnitten)
    Parmesan

    Zubereitung
    • Backofen auf 250° vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
    • Zucchini in dünne Scheiben hobeln und in eine Schüssel geben.
    • 3 EL Olivenöl sowie Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver zu den Zucchinis geben und mit den Händen vermengen, so dass alle Zucchinis gut getränkt sind.
    • Zucchinis ca. 12-15 Minuten backen (dabei die Farbe beobachten und die Zeit und/oder Temperatur anpassen).
    • Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen.
    • In der Zwischenzeit aus 1 EL Olivenöl, dem Balsamico Bianco, der Gemüsebrühe und dem gepressten Knoblauch eine Vinaigrette herstellen.
    • Minzeblättchen kleinschneiden und in die Vinaigrette geben, diese wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Die abgegossene Pasta in eine Schüssel geben und mit den Zucchinischeiben sowie der Vinaigrette gut vermengen.
    • Mit etwas Parmesan servieren und geniessen.

    Quelle(n)
    zuerst gesehen und gelesen bei --> http://kochfrosch.blogspot.ch
    ursprüngliches Rezept von -->  http://www.food-vegetarisch.de