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Mittwoch, 20. August 2014

Lachssalat mit Ingwer und Limetten


Lachs trifft Limette - eine herrlich spritzig-frische Begegnung, die nicht nur an einem heissen Sommerabend gut als Nachtessen schmeckt.

Zutaten für 2 Personen
4 EL Limettensaft
2 TL fein geriebener, frischer Ingwer
2 Knoblauchzehe, gepresst
6 EL Olivenöl
Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Lachsfilets à 200 gr
170 gr tiefgekühlte Favabohnen, blanchiert und gehäutet
       ersetzt mit Edamame
170 gr tiefgekühlte Erbsen, blanchiert
1 mittelgrosse Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
15 gr Basilikum, in feine Streifen geschnitten
4 Minigurken frisch ab dem Strauch im Garten,
   in feine, längliche Scheiben geschnitten
   (zu ersetzen mit 2 Nostrano- oder 1 Salatgurke)


Zubereitung

    • Limettensaft, Ingwer, Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel gut miteinander vermengen.
    • Lachsfilet in eine Keramik- oder Plastikschüssel legen (kein Metail) und mit der Hälfte der Marinade übergiessen. Gute 10 Minuten ziehen lassen, dabei die Lachsfilet 1x wenden.
    • Bohnen, Erbsen, Frühlingszwiebeln, Basilikum und Gurkenstreifen in einer grösseren Schüssel mit dem Rest der Marinade vermengen.
    • Lachsfilet in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Temperatur pro Seite je 5 Minuten braten. Danach auf einen Teller geben und in grobe Stücke zerzupfen.
    • Salat auf einem Teller anrichten - Lachsstücke darauf geben und mit etwas frischem Brot geniessen.

    Quelle
    Hay, D. (2008). Lachssalat mit Ingwer und Limetten  (S. 50). Salate und Gemüse: Einfach und Schnell. Baden und München: AT Verlag.

    Sonntag, 15. Juni 2014

    Salat mit Zucchetti, grünen Bohnen und Tahini-Dressing


    Hugh Fearnley-Whittingstall, genialer Koch und -buchauthor aus dem River Cottage, scheint die Gerichte von Ottloenghi bzw. dessen Tahini-Sauce ebenfalls zu mögen. Er schreibt, dass das Dressing bei diesem köstlichen Gericht ebenso wichtig sei wie der Salat (Fearnley-Whittingstall, 2013).

    Herr Sch und ich stimmen mit Hugh überein. Das Dressing verleiht diesem Salat eine schöne orientalische Note, die durch die Verwendung von Zitrusfrüchten bzw. deren Saft im Tahini-Dressing sehr fruchtig und frisch daher kommt - eine wunderbare Beilage zu Grilladen oder mit etwas (Pita-) Brot als eigenständiges Mittag- oder Abendessen.


    Zutaten für 4 Personen

    Tahini-Dressing
    2 EL helle Sesampaste (Tahini),
        im Glas gut aufgerührt
    1/2 Knoblauchzehe, zerdrückt
    1/2 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
    1/2 Orange, Saft
    1/2 TL klarer Honig
    2 EL Olivenöl
    Salz und Pfeffer, frisch gemahlen

    Salat
    2 EL Olivenöl
    3 mittelgrosse Zucchini (ca. 400 gr),
       in ca. 3 mm dicke Scheiben geschnitten
    1/2 Zitrone, Saft
    1 rote Chili, entkernt und fein geschnitten
    ca. 125 gr grüne Bohnen, geputzt
    4 gute Handvoll Blattsalat
    12-18 ofengetrocknete Tomaten
        oder halbgetrocknete Tomaten aus dem Glas oder Beutel
    1 Handvoll Minze, fein gezupft


    Zubereitung
    • Tahini, Knoblauch, Zitronenschale und -saft, Orangensaft, Honig und gemahlenen Pfeffer gut verrühren und wenn nötig mit Wasser löffelweise verdünnen. Das Dressing sollte eine cremige Konsistenz erhalten.
    • Olivenöl vorsichtig untermengen und das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Zucchettischeiben in einer grossen Pfanne im erhitzten Olivenöl portionenweise anbraten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Zucchetti in eine Schüssel geben und wenn alle angebraten sind, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Zitronensaft und Chili zu den Zucchettis fügen und gut vermischen.
    • Bohnen in Salzwasser für ca. 8 Minuten kochen, bis sie weich bzw. bissfest sind. In ein Sieb abgiessen, mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen und mit Küchenpapier trocken tupfen. 
    • Bohnen zu Zucchettis geben und gut vermengen.
    • Blattsalat in eine grosse Schüssel geben, Gemüsemix darauf geben, mit Minze bestreuen und grosszügig mit Tahini-Sauce beträufeln.
    • Schmeckt ausgezeichnet als Mittagesssen mit etwas frischem Brot oder zu Grilladen.

    Quelle
    Fearnley Whittingstall, H. (2013). Salat mit Zucchini, grünen Bohnen und Tahini-Dressing (S. 74). Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage. Aarau und München: AT Verlag.


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    Sonntag, 23. März 2014

    Lammkoftas mit Granatapfel-Konfitüre und Tahini


    Ottolenghi bezeichnet sich als einen Sohn des Mittleren Ostens, der geballte Aromen sowie viel Hitze, Farben, Gewürze und Säure liebt. Sein Vater hingegen ist ein italienischer Koch, zu dessen Philosophie Raffinesse und Mässigung gehören. So prallen die beiden oft aufeinander bei der Frage, ob Fleisch und Früchte in dasselbe Gericht gehören. Der Vater könne diese Vorstellung nicht ertragen, während er so sehr dazu neige, dass er in einem früheren Leben wohl Perser gewesen sein müsse [...] (Ottolenghi, 2014).

    ... dann müssen wohl auch Herr Sch und ich orientalische Wurzeln haben - lieben wir doch die Kombinationen von Früchten und Fleisch sowie die Gewürzmischungen des mittleren Ostens.

    Granatapfel-Konfitüre

    Zutaten
    250 gr Granatapfelsamen (benötigt ca. 4 kleine Granatäpfel)
    80 gr Zucker
    1.5 EL Zitronensaft
    1/4 TL getrocknete Chiliflocken (oder -pulver)
    1 EL Granatapfelsirup

    Zubereitung
    • Alle Zutaten in eine mittelgrosse Pfanne bei mittlerer Hitze geben.
    • Eine Brise Salz zufügen und während 20 Minuten leicht simmern lassen, bis eine konfitürenähnliche Konsistenz erreicht wird.
    • Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Je nach Bedarf 1-2 TL Wasser beifügen, um die Konsistenz etwas flüssiger zu machen.

    Lamm Koftas

    Zutaten für 30 Kofthas (6 Portionen)
    1 kg Lammhackfleisch
    3 TL Küminsamen, geröstet und leicht zerdrückt
    3 TL Fenchelsamen, geröstet und leicht zerdrückt
    1 TL Piment
    30 gr Petersilie, gehackt
    1 mittelgrosse Zwiebel, fein gehackt
    3 Knoblauchzehen, zerdrückt
    Salz und schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
    120 gr Tahini Paste
    2 EL Korianderblätter, gezupft

    Zubereitung
    Um die Fleischmasse zu vermengen, empfiehlt Ottolenghi die Verwendung einer Küchenmaschine mit Teighaken. So würden die Koftas saftiger. Man könne es von Hand machen, benötige dann aber ca. eine gute halbe Stunde Zeit und viel Ellbogen-Schmiere... (Ottolenghi, 2014).
    • Backofen auf 200° C vorheizen.
    • Lammhackfleisch und Gewürze in den Mixer geben und bei langsamer Geschwindigkeit mit dem Teighaken für ca. 15 Min. vermengen lassen.
    • Petersilie, Knoblauch, Zwiebel, 1.25 TL Salz und gemahlener Pfeffer beigeben und mit der Fleischmasse vermengen lassen.
    • Mit Folie abdecken und im Kühlschrank für 10 Minuten ruhen lassen.
    • Von der Fleischmasse ca. 35 gr abnehmen und zu einem Kofta rollen (ca. 3x5 cm) = 30 Koftas.
    • (Grill-)Pfanne stark erhitzen und wenn es leicht raucht, die Koftas (in Teilmengen) für 1-2 Minuten anbraten, so dass sie auf allen Seiten braun sind.
    • Auf ein Backblech legen und für ca. 8 Minuten im Backenofen rösten bis sie durchgekocht sind.
    • Währenddessen die Tahini-Sauce im Glas gut vermischen, dann 120 gr in eine Schüssel geben und mit 100ml Wasser und 1/4 TL Salz verquirlen bis eine dickflüssige Sauce entsteht. Mit Folie abdecken und zur Seite stellen.
    • Zum Servieren die Koftas mit Tahini-Sauce beträufeln, ein bisschen Granatapfelkonfitüre darüber geben und mit Korianderblättern bestreuen.
    • Als Beilage passt ein Couscous (evtl. angereichert mit Kräutern) perfekt dazu. 
    • In einem Löffel serviert eignen sich die Koftas auch gut als Amouse Bouche.
    • Übrige Koftas lassen sich gut einfrieren. Zwischen die einzelnen Lagen Backpapier legen.

    Weinempfehlung
    Zu diesem orientalischen Gericht haben wir uns einen Reserva Privada von Casillero del Diablo gegönnt. Es handelt sich um eine Assemblage aus Chile, "die hauptsächlich aus ausgewählten Cabernet Sauvignon-Trauben aus Weingütern in Pirque, dem Herkunftsort des Casillero del Diablo im Maipo-Tal, und einem Teil Syrah-Trauben hergestellt wird. Diese Sorten verschmelzen zu einem exklusiven Produkt, in dem jede ihrer Qualitäten in einer perfekten Mischung aus Fruchtigkeit, Kraft und Zartheit hervorgehoben wird". Gemäss den Winzeranmerkungen sei der Wein aufgrund seiner Zusammensetzung in der Kombination mit Speisen vielseitig verwendbar - von verschiedenen Sorten roten Fleisches zu Lamm, Ziege, Ente und Kalb. Es werden Fleischsorten mit einem relativ hohen Fettanteil empfohlen, da der hohe Anteil an Tanninen im Wein perfekt mit der Zusammensetzung des Fleisches (Fett und Proteine) harmonisiere (Casillero del Diablo).



    Quelle
    http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/feb/14/meat-fruit-recipes-yotam-ottolenghi 


    ... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

    Freitag, 21. März 2014

    Bärlauchknöpfli



    Ich liebe Knöpfli und wenn sie dann noch so verlockend nach Frühling schmecken, dann erst recht.

    Zutaten für 4 Portionen als Beilage
    300 gr Knöpfli-Mehl
    1.5 dl Wasser
    3 Bio-Eier
    1/2 EL Salz
    80 gr Bärlauch, mittel-grob gehackt


    Zubereitung
    • Knöpfli-Mehl, Wasser, Eier, Salz und gehackten Bärlauch in eine Schüssel geben und mit dem Rührwerk mischen, bis ein gleichmässiger Teig entsteht (Cooking Chef: Stufe 2 während 6 Minuten).
    • Teig 30 Minuten ruhen lassen.
    • In einem Topf Wasser aufkochen und leicht salzen.
    • Über den Knöpflihobel einen ersten Teil der Masse nach und nach ins kochende Wasser streichen, ca. 1 Minute kochen lassen, nach dem sie an die Oberfläche aufgestiegen sind. Mit einer Lochkelle abschöpfen und in ein Sieb geben, das auf einem Teller steht. Dort abtropfen lassen und wenig pflanzliches Öl darüber geben, damit sie nicht aneinander kleben.
    • Mit dem Rest der Masse gleich verfahren.
    • Knöpfli frisch mit etwas geriebenen Käse bestreut oder der am nächsten Tag in etwas Butter angebraten und als Beilage zu Fleisch geniessen.
    Quelle
    Knöpfli normal (ohne Bärlauch): nach einem uralten Zettel im Küchenschrank meiner Mams

    PS: die Knöpfli schmecken auch ohne Bärlauch ausgezeichnet.

    Sonntag, 16. März 2014

    Chili-Gehacktes mit Thai-Basilikum


    Herrn Schs und meine Lieblingszubereitungsart von Gehacktem (wie wir Schweizer sagen) ist recht scharf und mit frischem Thai-Basilikum versehen. Mit Reis eine rasch zubereitete Mahlzeit, die ganz toll nach Asien schmeckt.


    Zutaten
    650 gr Schweinhackfleisch
           (auch Lamm- oder gemischtes Hackfleisch passt gut)
    1 EL Fischsauce
    2-3 frische rote Vogelaugen-Chilies
           (mildere Sorten für reduzierte Schärfe)
    3 Knoblauchzehen
    3 EL pflanzliches Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
    1 EL brauner Zucker
    2 EL dunkle Sojasauce
    2 EL Austernsauce
    1-2 EL Hühnerbouillon oder Wasser
    3 Bund frisches Thai-Basilikum


    Zubereitung
    • Hackfleisch mit Fischsauce vermengen und 10 Minuten marinieren lassen.
    • Chillies entkernen und mit dem Knoblauch im Mörser zu einer Paste zerstossen.
    • Öl in grosser Bratpfanne erhitzen, das Hackfleisch sowie die Chilipaste zufügen und bei grosser Hitze 2-3 Minuten braun anbraten.
    • Zucker, Soja- und Austernsauce vermengen und in die Bratpfanne geben. Ist das Hackfleisch zu trocken, die Hühnerbouillon oder das Wasser zugeben.
    • Blätter des Thai-Basilikums vom Stengel reissen, der Hackfleischmischung zugeben, vermengen und zusammenfallen lassen.
    • Mit Reis servieren und geniessen.

    Quelle
    Doeser, L. (2005). Schweinefleisch mit Chillies (S. 22). Chillies - Eine verführerische Sammlung würzig-scharfer Gerichte. Bath: Parragon.

    Samstag, 22. Februar 2014

    Lammfilets im Ingwer-Chili-Mantel auf lauwarmem Couscous-Salat


    Eines unserer Top-Lieblingsrezepte, das wir seit bald 8 Jahren regelmässig geniessen. Wer die frische Schärfe des Ingwers sowie sanft gegartes Fleisch liebt, wird dieses Rezept sicher auch bald zu seinen Lieblingen zählen.

    Zutaten für 4 Personen
    250 gr Instant-Couscous
    1 reife Avocado, Fruchtfleisch klein gewürfelt
    Saft von 1 Zitrone
    1 rote Zwiebel, klein gewürfelt
    1/2 rote und 1/2 gelbe oder grüne Paperoni (Paprika), klein gewürfelt
    4 EL Olivenöl
    3-4 EL weisser Balsamicoessig
    2 Zweige Minze, Blätter grob gezupft
    2 Zweige Koriander, Blätter grob gezupft
    Salz und Pfeffer aus der Mühle

    2 grosse rote Chilischoten, entkernt und in feine Streifchen geschnitten
    50 gr frischer Ingwer, gerieben
    1/2 Bund Petersilie (2-3 Zweige), ganze Blätter
    4 EL Olivenöl
    1 EL Ahornsirup
    50 gr gemahlene Mandeln

    8 Lammfilets


    Zubereitung
    • 300 ml kochendes Salz-Wasser über den Couscous giessen und etwa 5 Minuten quellen lassen.
    • Gemüse rüsten gemäss Zutatenliste.
    • Avocadowüfelchen mit Zitronensaft beträufeln.
    • Zwiebel- und Peperoniwürfel in Olivenöl andünsten, mit Essig ablöschen und unter den Couscous mischen.
    • Minze- und Koranderblättchen sowie Avocado ebenfalls zum Couscous geben.
    • Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    • Chilichoten, Ingwer, Petersilie, Olivenöl und Ahornsirup im Mixer fein pürieren.
    • Gemahlene Mandeln darunter mischen.
    • Backofengrill vorheizen.
    • Lammfilets mit Salz und Pfeffer würzen, rundherum mit der Ingwer-Chili-Mischung einstreichen und unter dem Backofengrill 6-7 Minuten garen lassen.
    • Filets aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen.
    • Zusammen mit dem Couscous-Salat servieren


    Weinempfehlung
    Dazu haben wir uns die letzte Flasche Rockford Shiraz aus dem Jahr 1999 gegönnt. Kennen gelernt haben wir den Wein anlässlich einer Weindegustation in Zürich, die wir ein halbes Jahr später auf dem Weingut im Barossa Valley fortsetzten.

    Rockford Wines gehört gemäss der Martel AG zu den aussergewöhnlichen Adressen im Barossa Valley. Der irisch-stämmige Robert O'Callaghan sei "ein enthusiastischer, qualitätsfanatischer Traditionalist und mit Leib und Seele Weinbauer. [...] Bei Rockford wird Wein beinahe noch wie vor hundert Jahren hergestellt, alles wird von Hand gemacht. Robert schwört auch auf seine alte Korbpresse (Basket press), deren Alter auf ca. 150 Jahre geschätzt wird. Die Rockford-Weine sind bestes Beispiel für den südaustralischen Stil. Vor allem der Shiraz, der von barocker Fülle und Wucht ist, aber dennoch sehr elegant ist". (Martel AG, St. Gallen)


    Quelle
    Hübner, W. & Wissing, M. (2006). Ingwer - Die edle Schärfe aus dem Land des Lächelns. Baden: AT Verlag. 



    Donnerstag, 20. Februar 2014

    Saffron Egg Drop Soup (Eierstichsuppe mit Safran)


    Egg Drop Soup - was für eine schöne, englische Umschreibung der Eierstichsuppe. Wird die Suppe dann noch mit einer Safran-Gemüse-Bouillon hergestellt, dann wird daraus die Saffron Egg Drop Soup. Das Rezept zu dieser einfachen, aber Gaumen und Herz erwärmenden Suppe haben wir im "The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table" gefunden. Mit etwas frischem Brot serviert, ergibt sich daraus ein leckeres kleines Abendessen.

    Das nachfolgende Rezept entspricht der Art und Weise, wie die Autoren Burks Fox & Lawrence es beschrieben haben. Da uns das Gemüse und speziell die Zwiebeln roh etwas aufgestossen sind, werden wir beim nächsten Mal, das Gemüse kurz andünsten, bevor wir Petersilie, Olivenöl, Sherry-Essig und Zucker dazugeben. Ebenfalls überlegen könnte man sich das verwenden von Frühlingszwiebeln, da diese etwas sanfter im Geschmack sind als rote Zwiebeln. Ansonsten hat uns die Suppe aber hervorragend geschmeckt.

    Safran-Eierstich-Suppe

    Zutaten
    80 gr grüne Peperoni (Paprika), fein gewürfelt
    50 gr rote Zwiebeln, fein gewürfelt (Anm.: evtl. durch Frühlingszwiebeln ersetzten)
    100 gr Tomaten, fein gewürfelt
    2 EL Glatte Petersilie, fein geschnitten
    1 EL Olivenöl
    1/2 TL Sherry-Essig
    1/4 TL Rohrzucker
    Salz und Pfeffer, frisch gemahlen
    Safran-Bouillon (Rezept siehe unten)
    3 Eier, verquirrlt
    60 gr Manchego Käse, gerieben

    Zubereitung
    • Peperoni, Zwiebeln und Tomatenwürfel in eine kleine Schüssel geben (Anm.: wahlweise kurz in einer Pfanne andünsten).
    • Petersilie, Olivenöl, Sherry-Essig und Zucker dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Mischung auf die Seite stellen - sie wird als Garnitur für die Suppe verwendet.
    • Safran-Bouillon zum Kochen bringen.
    • Die verquirrlten Eier löffelweise in die Bouillon geben, bis alle Eimasse aufgebraucht ist. Das sich Auflösen der Eimasse in der Bouillon "is really cool to watch", wie ich den Autoren beipflichten muss.
    • Zum Servieren die Ei-Bouillonmischung in eine Suppentasse geben, ein-zwei Esslöffel der Gemüse-Mischung belegen und etwas geriebenen Manchego darüber streuen.

    Safran-Bouillon

    Zutaten
    1 Liter Gemüse-Bouillon
    5 dl Wasser
    5 Knoblauchzehen, gepresst (Anm.: weniger tun's auch)
    Zeste einer Zitrone
    Zeste einer Orange
    1/4 TL Safran-Fäden
    1 TL Sherry-Essig
    Salz und Pfeffer, frisch gemahlen

    Zubereitung
    • Bei mittlerer Hitze die Gemüsebouillon, das Wasser und die gepressten Knoblauchzehen in einen Topf geben.
    • Zitronen- und Orangen-Zeste, Safranfäden und Sherry-Essig beigeben.
    • Bei mittlerer Hitze für 20 Minuten kochen lassen.
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Quelle
    Fox Burks, J. & Lawrence, A. (2013). Saffron Egg Drop Soup (S. 105). The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table. Nashville, Tennessee: Thomas Nelson.


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    Samstag, 15. Februar 2014

    Ottolenghi's Safran-Hühnchen im Kräutersalat


    Das Rezept zu diesem herrlich erfrischenden Safran-Hühnchen im Kräuter-Salat lachte mich kürzlich auf  Ottolenghi's Homepage an. Gemäss Ottolenghi wurde der Salat von den Küchenchefs des Ottlenghi Belgravia in London kreiert. Wer Safran mag, wird diesen Salat lieben.

    Zutaten für 6 Personen
    1 Bio-Orange
    50 gr Honig
    1 TL Saffranfäden
    1 EL Weissweinessig
    300 ml Wasser
    1 kg Pouletbrust (ohne Haut)
    1 EL Olivenöl
    2 kleine Fenchel, dünn geschnitten
    15 gr Korianderblätter, zerrissen
    15 gr Basilikumblättern, zerrissen
    2 EL Zitronensaft
    1 rote Chili, dünn geschnitten
    1 Knoblauchzehe, gepresst
    Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

    Zubereitung
    • Ofen auf 200° C aufheizen.
    • Ca. 1 cm des unteren und oberen Endes der Orange abschneiden. Den Rest in 12 gleichmässige Schnitze schneiden wobei die Schale an den Schnitzen bleibt.
    • Schnitze zusammen mit dem Honig, Safran, Essig in eine kleine Saucenpfanne geben und mit gerade so viel Wasser auffüllen, dass alle Schnitze bedeckt sind.
    • Das Ganze zum Kochen bringen und dann für eine Stunde leicht köcheln lassen. Am Ende sollten weiche Orangen und ca. 3 Esslöffel dicker Sirup übrig bleiben. Sollte während des Kochens das Wasser ausgehen etwas Wasser beifügen.
    • Mit dem Stabmixer oder dem Foodprocessor zu einer leicht flüssigen Paste verarbeiten.
    • Die Pouletbrüstchen mit der Hälfte des Olivenöls und viel Salz und Pfeffer vermischen und in einer heissen Pfanne auf jeder Seite für 2 Minuten anbraten. In eine Schüssel legen und für 15-20 Minuten den vorgeheizten Ofen legen.
    • Pouletbrüstchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn es kühl genug ist, um mit den Händen weiter verarbeitet werden, von Hand in recht grosse Stücke zupfen.
    • Stücke in eine grosse Schüssel legen und mit der Hälfte der Orangenpaste vermengen. Der andere Teil der Paste lässt sich im Kühlschrank ein paar Tage halten und ist eine gute Zugabe zu Kräutersalat mit fettem Fisch wie Makrele oder Lachs.
    • Die restlichen Zutaten in die Schlüssel geben inklusive dem Rest des Olivenöls und vorsichtig vermengen.
    • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn nötig mehr Olivenöl oder Zitronensaft beigeben.
    • Ein einfacher Couscous oder auch einfach frisches Brot ergänzt den Salat.
    • Bei uns wurde der Salat von einem 2011er K+K Kirnbauer Phantom (Burgenland, Austria) begleitet.
      "Diese Rotwein-Cuvée ist eine dunkelgranatrote Vermählung aus Blaufränkisch, Merlot, Cabernet Sauvignon und erstmals Syrah, vielschichtige, interessante Nase mit Waldbeer-Preiselbeer-Note, feine Röstaromen aus 18monatiger Barrique-Lagerung im Verbund mit zarten floralen Anklängen. Das Phantom hat eine elegante Cassisfrucht am Gaumen, ist sehr finessenreich und vollmundig mit langem Abgang" (Weingut K+K Kirnbauer GmbH).
    Quelle
    <http://www.ottolenghi.co.uk/saffron-chicken-and-herb-salad-shop

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    Donnerstag, 23. Januar 2014

    Vegetarischer Landkapitän (vegetarian country captain)



    Der Country Captain (Landkapitän) ist ein populäres Gericht aus den Südstaaten, das normalerweise mit Huhn unter einer reichhaltigen Currysaurce serviert wird. Das älteste bekannte Rezept geht auf das Jahr 1857 zurück und wurde von Eliza Leslie in ihrem Kochbuch Miss Leslie's New Cookery Book veröffentlicht. Noch heute mutmasst man darüber, wie das Gericht zu seinem Namen kam. Am Geläufigsten ist die Version, dass ein Kaptiän, der aus Indien zurückkehrte, dieses Gericht an Land brachte und es dann seinen Siegeszug durch den Süden der USA startete (Wikipedia).

    Das Kochbuch "The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table" von Justin Fox Burks & Amy Lawrence (2013) haben wir vor wenigen Wochen direkt aus Dallas erhalten. Ein alter Gymnasium-Kollege und guter Freund von Herrn Sch (und mir) hat uns damit beschenkt. Er kennt unsere Freude am Kochen und Experimentieren und hat uns mit diesem Buch einiges zum Ausprobieren übergeben.

    Die Autoren Justin Fox Burks & Amy Lawrence bezeichnen sich als waschechte Südstaatler. Wie im Süden so üblich sind sie mit einer fleischlastigen Küche aufgewachsen. Es hätte kein Gemüse gegeben, indem nicht irgendwie noch Fleisch "versteckt" gewesen wäre. Mit ihrem neuen Kochbuch möchten die Authoren versuchen, das Gemüse vom Rand in die Mitte des Tellers zu schieben. Doch wie auch Hugh Fearnley-Whittingstall (Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage")  ist es nicht ihr Ziel, uns den "Speck" weg zu nehmen und uns zu Vegetarieren zu machen. Ihre vegetarischen Rezepte seien [...] gutes Essen, das fleischlos sei. Zudem versuchen sie die recht schwere und fettlastige Küche des Südens zu entschlanken indem sie nicht alles frittieren (Justin Fox Burks & Amy Lawrence, Vorwort).

    Trotz seiner ellenlangen Zutatenliste haben Herr Sch und ich den vegetarischen Landkapitän zu unserem ersten Essen aus diesem neuen Kochbuch erkoren. Wir sind nicht enttäuscht worden. Mit einem guten "Mis en place" sind die Zutaten rasch verarbeitet und das Gericht am Schmoren im Backofen. Die reichhaltige Currysauce hat sehr gut mit der butterzarten Aubergine harmoniert. Sowohl vom Geschmack wie aber auch vom Mundgefühl (Biss) hat uns der "vegetarian country captain" überzeugt.

    PS: Die Originalversion mit dem Huhn kennen wir nicht, werden wir aber sicher einst versuchen.


    Zutaten für 6 Portionen
    1 mittelgrosse Zwiebel, grob gehackt
    1 mittelgrosse Tomate, grob gehackt
    1 Ingwerstück, ca. 7 cm lang, grob gehackt
    10 Knoblauchzehen (4-5 Stück reichen auch)
    1 mittelgrosse Jalapeño
    1 Apfel, geschält
    1 Bund Koriander
    1 Limette, Zeste
    1 ELWeissweinessig
    2 EL Butter
    1 TL Koriander
    1 TL Kümin
    1/4 TL Kurkuma
    2 TL Currypulver, scharf
    1 TL Meersalz
    1 TL Rohzucker
    400 ml Kokosnussmilch
    240 ml Gemüsebouillon
    1 TL Sambal (optional)
    1 Zimtstange, 2-4 cm (je nach Geschmack)
    50 gr Sultaninen
    450 gr Kartoffeln, klein gewürfelt
    250 gr Kichererbsen, abgetropft
    1 grosse grüne Peperoni (dt: Paprika), klein gewürfelt
    2 mittelgrosse Auberginen
    3 cups Jasmin Reis, gekocht
    1 cup Mandelblättchen
    Koriander und Limettenschnitze zum Garnieren

    Zubereitung
    • Zwiebeln, Tomaten, Ingwer, Knoblauch, Jalapeño, Apfel, Koriander, Limettenzeste und Weissweinessig in die Küchenmaschine geben und für drei Minuten verhacken bzw. bis die Masse einheitlich ist. Wahlweise kann die Masse auch mit dem Stabmixer zerkleinert werden.
    • Backofen auf 180° vorheizen.
    • Butter in einer grossen Pfanne schmelzen.
    • Koriander, Kümin, Kurkuma und Currypulver unterrühren und während ca. 1 Minute anbraten.
    • Die gehackte Mischung aus der Küchenmaschine zufügen und gut unterrühren.
    • Während rund 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen lassen bis das Meiste der Flüssigkeit verdunstet ist und die Masse zu einer dicken Paste wird.
    • Salz, Zucker, Kokosnussmilch, Gemüsebouillon, Sambal (für die, die es würzig-scharf mögen), Zimt, Sultaninen, Kartoffeln, Kichererbsen und grünen Pfeffer in den Topf geben. Alles gut unterrühren. Bei reduzierter Hitze die Mischung zugedeckt während fünf Minuten kochen lassen.
    • Aubergine in grosszügige 2.5 cm-Scheiben schneiden (idealerweise sechs Stück). Beide Seiten salzen und pfeffern. 
    • Die Auberginenscheiben schindelartig in eine grosse Schüssel legen. 
    • Mit einem grossen Löffel die warme Gemüsemischung über die Auberginen geben. 
    • Die Schüssel mit Folie bedecken und für eine Stunde in den vorgeheizten Ofen geben.
    • Zum Servieren jeweils eine Auberginenscheibe auf einen Teller legen und mit Gemüsemischung bedecken. Dazu etwas Jasminreis servieren. Das Ganze mit Mandeln, Korianderblättern und Limettenscheiben garnieren.
    Quelle
    Fox Burks, J. & Lawrence, A. (2013). Vegetarian Country Captain (S. 119). The Southern vegetarian cookbook: 100 down-home recipes for the modern table. Nashville, Tennessee: Thomas Nelson.

    Dienstag, 10. Dezember 2013

    Korma Curry - das mildeste aller Curries


    Zutaten

    675 gr Pouletbrüstchen

    1/2 Tasse Cashewnüsse und/oder Mandeln
    1 Tasse Zwiebelpüree
    1 EL Knoblauch, gepresst
    1 Stück Ingwer, gerieben
    75 ml Joghurt

    7 EL Ghee (geklärte Butter) oder Pflanzenöl

    75 ML Rahm
    2 TL Garam Masala
    1 EL frische Korianderblätter

    Gewürzpaste
    2 ganze, grüne Kardamon
    1 ganze, braune Karadmon
    3-4 Gewürznelken
    1 TL Kreuzkümmel
    2-3 Lorbeerblätter
    1 TL Kurkuma


    Zubereitung
    • Pouletbrüstchen in ca. 2.5 cm grosse Würfel schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 190° 15 Minuten backen.
    • Währenddessen im Küchenmixer aus den Nüssen, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Joghurt ein Püree herstellen.
    • Die Gewürze mit wenig Wasser mischen, um eine Paste zu machen.
    • 3 EL Ghee oder Pflanzenöl erhitzen und Gewürzpaste dazugeben, kurz bevor das Ghee oder Pflanzenöl zu rauchen beginnt. Während ca. 3 Minuten braten damit das Wasser verdunstet, dabei kontinuierlich rühren.
    • 3-4 EL Ghee oder Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen.
    • Gebratene Gewürzpaste und Nuss-Zwiebel-Püree dazugeben und 10 Minuten auf kleiner Hitze rühr-braten.
    • Pouletwürfel dazugeben, umrühren und weitere 10 Minuten langsam kochen lassen.
    • Rahm, 3/4 des frischen Korianders und Garam Masala beigeben und für weitere 5 Minuten wallen lassen.
    • Mit restlichem Koriander garniert servieren.


    Quelle
    Rajah - Indian Foods (1988). Korma - Das mildeste aller Curries (S. 11). Indian Recipes. Middlesex:
    B.E. International Foods Ltd.


    Samstag, 7. Dezember 2013

    Raitas

    Raitas gehörten zu einem indischen Essen einfach mit dazu. Sie sind eine Beilage auf der Basis von Joghurt, Gemüse und typisch indischen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Koriander etc. und mildern mit ihrer frischen Kühle die Schärfe der Curries.

    Aloo Raita / Joghurt mit Kartoffeln

    Zutaten

    450 gr Nature Joghurt

    250 gr gekochte Kartoffeln, in 0.5 cm grossen Würfeli
    1 kleine Zwiebel, fein gehackt
    1/2 TL Salz
    1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen und geröstet
    1/2 - 1 grüne Chilischote, gehackt
    1 EL Korianderblätter
    Zubereitung
    • Joghurt in eine Schüssel geben und glattrühren.
    • Restliche Zutaten gemäss Liste vorbereiten und vorsichtig unter den Joghurt heben.
    • Kaltstellen im Kühlschrank.
    • Mit Korianderblättchen und evtl. einigen Chiliringen bestreuen und servieren.

    Quelle
    Ray, S. (2000). Aloo Raita / Joghurt mit Kartoffeln (S. 115). Vegetarische indische Küche.
    Köln: Könemann Verlagsgesellschaft mbH.

     

    Kheera Raita / Joghurt mit Gurke

    Zutaten

    300 gr Nature Joghurt
    1/2 - 1 grüne Chilichoten, fein gehackt
    2 EL Korianderblätter, gehackt
    1/2 Gurke, in kleinen Würfeli
    1/2 TL Chilipulver
    1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
    1/2 TL Salz
    Zubereitung

    • Joghurt in einer Schüssel glattrühren
    • Alle anderen Zutaten gemäss Liste vorbereiten, dazugeben und gut vermischen.
    • Im Kühlschrank kalt stellen.

    Quelle
    Ray, S. (2000). Kheera Raita / Joghurt mit Gurke (S. 114). Vegetarische indische Küche.
    Köln: Könemann Verlagsgesellschaft mbH.

    Sonntag, 3. November 2013

    Kürbis-Shot spiced up


    Herbst ohne Kürbis geht nicht. Nur mag ich ihn als Gemüse nicht zu toll, dafür als Suppe umso mehr. Letzte Woche habe ich bei einem Herbstspaziergang entlang eines schönen Bauerngutes einen Potimarron erstanden. Der Potimarron wird oft auch Hokkaidokürbis genannt und ist sehr beliebt in der Küche auf Grund der "vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten, einfachen Handhabung in Verbindung mit einer langen Lagerungsfähigkeit und einer optimalen Haushaltsgrösse von ein bis zwei Kilogramm" (Hüttenhilfe.de). Der Küribs sei durch einen amerikanischen Agrarwissenschafter um 1878 nach Japan gebracht. worden. Seit rund 20 Jahren werden sie nun auch in Europa angebaut (mehrheitlich Frankreich und Spanien), in kleineren Mengen sogar in Deutschland und nun wohl auch in der Schweiz - nämlich in Klichberg, wo ich ihn erstanden habe.

    Das Rezept zu dieser farbintensiven, orientalisch anmutenden und extrem sähmigen Kürbissuppe habe ich bei This Kitchen gefunden. Das Original stammt von Alfons Schuhbeck. Die Zubereitung des Suppengewürzes benötigt zwar etwas Zusatzzeit, doch der Aufwand lohnt sich. Resten der Gewürzmischung können in einem kleinen Behälter aufbewahrt und später wieder verwendet werden.  ... und später wiederverwenden wird man das Gewürz - die Suppe schmeckt einfach zu lecker.


    Zutaten für die Suppe (4-6 Portionen in normalen Suppentellern)
    2 rote Peperoni (Paprika)
    600 gr Kürbis
    1 Knoblauchzehe
    800 ml Gemüsebouillon
    2 dünne Scheiben Ingwer, geschält
    200 gr Biorahm
    2 gestrichene TL Suppengewürz (siehe unten)
    4 EL kalte Butter
    Salz, Pfeffer, mildes Chilipulver
    Koriander (ersatzweise auch glatte Petersilie)

    Zutaten für die Gewürzmischung
    je ein TL Knoblauchpulver, Ingwerpulver, Koriander, schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Zimt, 4-5 Kardamonkapseln, Mark einer halben Vanilleschote


    Zubereitung
    • Für das Suppengewürz alle Zutaten in einem Mörser oder einer Gewürzemühle zu Pulver verkleinern. Zurückgebliebene Teile (z.B. Schale der Kardamonkapseln) entfernen. 
    • Peperonis schälen, entkernen und in Viertel schneiden.
    • Kürbis halbieren, schälen, Kerne mit einem Löffel entfernen und das Fleisch in ca. 2cm grosse Würfel schneiden.
    • Knoblauch schälen, Keim entfernen und in Scheiben schneiden.
    • In einer grösseren Pfanne Kürbis, Peperoni, Knoblauch- und Ingwerscheiben in der Gemüsebouillon für ca. 20 Minuten knapp unter dem Siedepunkt weich kochen lassen.
    • Den Biorahm und das Suppengewürz hinzufügen und kurz erhitzen.
    • Mit dem Stabmixer die Suppe pürieren und dabei die kalte Butter beigeben.
    • Mit Salz, gemahlenem Pfeffer und Chilipulver abschmecken.
    • Gezupfte Korianderblättchen (oder gehackte Petersilie) beigeben.
    • In Suppentellern oder -tassen servieren oder als Apéro in einem kleinen Shot-Glas.

    Quelle
    http://thiskitchenblog.wordpress.com/2013/09/25/orientalische-kurbis-paprika-suppe-oriental-pumpkin-pepper-soup/ nach einem Rezept von Alfons Schuhbeck

    Donnerstag, 10. Oktober 2013

    Spaghetti an Safran-Zucchetti


    Zucchetti passen perfekt zu allerlei Teigwaren. In der Kombination mit Safran wird daraus jedoch etwas Edles, das wunderbar mundet und schnell zubereitet ist.

    Im Gegensatz zum Originalgericht habe ich die Tomaten und den Rahm weg gelassen, um das Gericht auf seine Hauptbestandteile zu reduzieren und auch etwas leichter zu machen.

    Zutaten für 4 Personen
    1 dl Noilly Prat
    1 Briefchen Safranpulver
    1/2 TL Safranfäden
    400 gr Zucchetti
    2 Frühlingszwiebeln, klein geschnitten
    1 Knoblauchzehe, gepresst
    1/2 Bund Basilikum, grob gehackt
    Salz
    400 gr Spaghetti
    3 EL Olivenöl
    Salz, Pfeffer

    Zubreitung
    • Noilly Prat in einem kleinen Topf erwärmen.
    • Safranpulver und -fäden dazugeben, kurz aufkochen lassen; dann vom Herd nehmen.
    • Zucchetti an einer Röstiraffel grob raffeln.
    • In einem grossen Topf Salzwasser aufkochen und Spaghetti darin bissfest kochen lassen.
    • Währenddessen Öl in einer Pfanne erhitzen.
    • Zucchetti zugeben und unter gelegentlichem Wenden ca. 2 Minuten anbraten.
    • Frühlingszwiebeln und Knoblauch dazugeben und alles nochmals ca. 1 Minuten anbraten.
    • Safranflüssigkeit dazugeben und etwas einkochen lassen.
    • Basilikum dazugeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    • Spaghetti abschütten und mit den Zucchetti anrichten.
    Quelle
    adaptiert von: http://www.wildeisen.ch/rezepte/kochen/rezept/details/spaghetti-mit-safran-zucchetti/