Posts mit dem Label Nüsse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nüsse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. Dezember 2013

Ottolenghi & Tamimis gerösteter Blumenkohlsalat mit Haselnüssen



Auf die Köche Ottolenghi & Tamimi bin ich durchs Foodbloggen gestossen. Ihre Rezepte werden gerne nachgekocht oder als Inspiration genommen. An der in Kochkreisen bekannten Tarte Tatin Surprise habe ich mich vor kurzem ebenfalls versucht und bin genauso wie Herr Sch und die Gäste vom Ergebnis begeistert.
"[Ottolenghi & Tamimi] Beide sind in Jerusalem geboren, lernten sich aber erst 30 Jahre später in London kennen. Dort betreiben der Israeli Yotam Ottolenghi und der Palästinenser Sami Tamimi heute gemeinsam vier Coffeeshops und ein Restaurant. Angesichts der kulturellen Unterschiede ihrer früheren Leben ist der Erfolg ihrer Zusammenarbeit umso beeindruckender. Die beiden Köche gehören heute zu den Shooting-Stars der Londoner Gastronomie-Szene" (DK Verlag).
Nun hat ja Herr Sch Ende Oktober das neue Kochbuch "Jerusalem" der Köche Ottolenghi & Tamimi von einer lieben Freundin als Geschenk bekommen und endlich konnte ich mir die Zeit nehmen, mich dem Buch zu widmen. Es ist ein wunderschönes Werk mit zahlreichen Gerichten, die die Multikulinarität Jerusalems herausheben. "Die Melange aus den Küchen Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens sorgt für ein wahres Feuerwerk der Aromen" (DK Verlag).    ... und genau dieses Feuerwerk der Aromen kann man auch in diesem Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen finden. Herr Sch und ich sind uns beide einig, dass wir Blumenkohl noch nie auf eine so exklusive Weise geniessen durften.

Zutaten
660 gr Blumenkohl, in Röschen zerteilt
3 EL Olivenöl
30 gr Haselnüsse (ganz)
1 Stange Sellerie (ca 70 gr), in schräge, 0.5 cm breite Stücke geschnitten
10 gr kleine glatte Petersilienblätter (evtl. leicht zerrupft)
50 gr Granatapfelkerne (ca. 1/2 mittelgrosser Granatapfel)
1/3 TL Zimt
1/3 TL mildes Chilipulver (oder Piment)
2 EL Sherryessig
3 TL Ahornsirup
Salz und gemahlener Pfeffer

Zubereitung
  • Gemüse und Kräuter gemäss Zutatenliste vorbereiten.
  • Backofen auf 220° vorheizen.
  • In einer grossen Schüssel Olivenöl mit 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer mischen.
  • Blumenkohl dazugeben und in der Mischung wenden.
  • Blumenkohl auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und 25-35 Minuten rösten, bis er knusprig braun wird. Gemäss Kochbuch hätte dies auf der obersten Schiene zu erfolgen. Den Blumenkohl gut beobachten und das Blech eventuell auf eine Schiene in der Mitte versetzten, wenn die Hitze oben zu hoch ist und der Blumenkohl verbrennt.
  • Den Blumenkohl in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
  • Backofen auf 170° herunterschalten.
  • Haselnüsse auf ein mit Packpapier belegtes Blech geben und im Ofen während ca. 15-17 Minuten rösten lassen.
  • Die Haselnüsse etwas abkühlen lassen und grob hacken.
  • Aus Zimt, Chilipulver, Sherryessig und Ahornsirup ein Dressig herstellen.
  • Die Haselnüsse zusammen mit den restlichen Zutaten zum Blumenkohl geben und mit dem Dressing vermengen. Wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Dazu passt als leichtes Mittagessen ein frisch (auf)gebacktes Pitabrot.

Quelle
Ottolenghi, Y. & Tamimi, S. (2012). Salat von geröstetem Blumenkohl mit Haselnüssen (S. 62). Jerusalem - Das Kocbhbuch. München: Dorling Kindersley Verlag GmbH.



... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

Dienstag, 8. Oktober 2013

Jill's Gemüse Rolle


In meinem "Food Blogging"-eBook, das ich gerade lese, bin ich auf Katie Quinn Davies gestossen, eine Irin, die in Sydney lebt, sich als Fotografin auf Essen und Lifestyle spezialisiert hat, Kochbuch- und Rezeptschreiberin ist und in ihrer Freizeit Rezepte für ihren Blog "What Katie ate - a foodie photography site all the way from Sydney" entwickelt und fotografiert . Ihre Posts sind gespickt mit wunderschönen, perfekt inszenierten Fotos, sodass man am liebsten Auswandern und sich zu ihr an den Tisch setzen möchte ...

... geht aber nicht. Darum wird halt nach gekocht. Hier also ein erstes von mir (ähm...) Herrn Sch nachgekochtes Rezept: Jill's veggie roll. Es war so lecker, dass wir das definitiv wiederholen werden. Ein paar Ideen für weitere Füllungen haben wir auch schon ...

Zutaten
1 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, gepresst
6 Frühlingszwiebeln, gestückelt
1 Bündel Spinat, gewaschen und grob zerteilt
50 gr Pinienkerne
200 gr Feta, zerkrümelt
200 gr Ricotta
1 Messerspitze Muskatnuss
2 Bio-Freiland-Eier, verquirlt
1/2 Bund Petersilie, fein geschnitten
105 gr Brotkrumen oder Paniermehl
375 gr Filoteig*
150 Butter, geschmolzen
1 Eigelb, vermischt mit etwas Milch
1 Handvoll Mohnsamen oder schwarzer Sesam
Tatziki oder Tomatenrelish

* Filoteig (auch Yufkateig) genannt, gibt es es als Fertigprodukt in griechischen oder türkischen Geschäften - in der Schweiz auch in grösseren orangenen Ms.

Zubereitung
  • Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
  • Olivenöl in einem mittelgrossen Topf erhitzen.
  • Knoblauch und Frühlingszwiebeln dazugeben und sanft für 5 Minuten anbraten.
  • Spinat dazugeben, zudecken und für 2-3 Minuten kochen, bis er in sich zusammen fällt. Abschütten und abkühlen lassen. Dann die restliche Flüssigkeit raus drücken.
  • Pinienkerne für 5 Minuten in einer Pfanne bei wenig bis mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht goldig sind.
  • Feta, Ricotta, Muskat, Eier in eine Schüssel geben und vermischen.
  • Spinat, Petersilie, Pinienkerne und Brotkrumen (Paniermehl) dazu rühren.
  • Ein erstes Filoteigblatt auf einem sauberen Küchentop ausbreiten und mit wenig geschmolzener Butter einpinseln. Darauf ein weiteres Filoteigblatt legen, bepinseln und das ganze nochmals wiederholen. So ergibt sich ein Stoss von drei übereinander gelegten Filoteigblättern.
  • Mehrere Esslöffel voll Füllung entlang der langen Kante des Filoblatts legen, dabei aber 4-5 cm Abstand zu jedem Ende der Rolle halten.
  • Filoteigblätter und Füllung zu einer Wurst-Form aufrollen, dabei während dem Rollen die Enden nach innen falten. Die Wurst-Rolle grosszügig mit der Ei-Milchmischung bepinseln.
  • Wiederholen mit den restlichen Teigblättern und der Füllung.
  • Die erste Filo-Wurst in die Mitte des eingefetteten Backblechs legen und sanft zu einer Spirale formen. Die nächste Filo-Wurst anschliessend an die erste anschliessen und darum herum legen. Mit den restlichen Filo-Würsten weiter so verfahren bis sich eine grosse Spirale ergeben hat. Jeweils grosszügig mit der Ei-Milchmischung bestreichen, um die Rollen gut aneinander zu verkleben.
  • Mit Mohnsamen oder schwarzem Sesam bestreuen.
  • Für 20-35 Minuten backen oder bis der Teig schön goldig ist.

Quelle
http://www.whatkatieate.com/recipes/jills-veggie-roll/

Sonntag, 6. Oktober 2013

Tagliata mit Nuss-Pistazien-Kruste



Das Rezept für diese edle Variante eines Rinds-Entrecôtes habe ich in Arianes Foodblog "Tra dolce ed amaro - Leben, Reisen und Kochen in Italien" gefunden und kürzlich an einem Sonntag zum Abendessen zubereitet. Die Mischung zwischen dem zarten Fleisch und der nussig-kräutrigen Knusper-Kruste hat Herrn Sch und mich überzeugt. Leider haben wir bei unserem KAG-Metzger nicht den von Ariane erwähnten "Controfiletto"-Schnitt des Fleisches erhalten. Daher ist unser Entrecôtes eher länglich als hoch. Lecker war's trotzdem.

Zutaten für zwei Personen
2 ca. 240 gr schwere Rind-Entrecôtes ("Controfiletto" wenn möglich, aber nicht zwingend)
Fleur de sel, Pfeffer
Anbratbutter
70 gr weiche Butter
30 gr Haselnüsse
50 gr Pistazienkerne
30 gr Grissini
1 EL glatte Petersilie, fein gehackt
1 EL Rosmarinnadeln, fein gehackt
Salz, Pfeffer

Zubereitung

  • Das Fleisch mindestens eine Stunde vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Haselnüsse und Grissini fein mahlen.
  • Pistazienkerne grob hacken.
  • Haselnuss-Grissini-Mischung, Pistazienkerne und Kräuter mit der weichen Butter vermengen und mit Fleur de sel und Pfeffer abschmecken.
  • Buttermischung ca. 1 cm dick auf ein Stück Alufolie streichen (in der Grösse der Fleischsstücke) und zum Festwerdenlassen in den Kühlschrank legen.
  • Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze oder 160 Grad Umluft) vorheizen.
  • Das Fleisch in einer Pfanne von beiden Seiten kräftig anbraten - die erste Seite 2 Minuten, die zweite Seite nur noch 1 Minute. Dann mit Pfeffer und Salz würzen.
  • Die vorbereitete Kräuter-Nuss-Kruste aus dem Kühlschrank nehmen und auf die Oberflächen der Entrecôtes legen, so dass diese abgedeckt sind. Leicht andrücken.
  • Das Fleisch auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10 Minuten im Ofen backen.
  • Aus dem Ofen nehmen, kurz ruhen lassen und in zwei Zentimter breite Scheiben schneiden.
  • Perfekt dazu passen in Olivenöl angebratenes Gemüse, ein paar Pellkartoffeln und ein Glas Rotwein

Quelle

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Randensalat aus der Salzkruste

Im Internet lassen sich einige Rezepte zu Randen (rote Beete) finden, die im Salzmantel gebacken werden. Das hier nachgekochte Rezept habe ich von meiner Coiffeuse. Nun ja, vielleicht eher aus dem Magazin "Essen und Trinken" das bei ihr zum Lesen auslag. Ich habe das Rezept ausprobiert und bin begeistert. Die Mischung von warmen Randen und Zwiebeln, mit dem Olivenöl-Balsamico Dressing, der Kresse, den Pinienkernen und dem Roquefort lässt mich alles um mich herum vergessen. Klein-Remy aus Ratatouille wäre bestimmt auch begeistert von dieser Zusammenstellung.

Zutaten für 4 Personen
6 Randen (ca. 700 gr)
500 gr rote und weisse Zwiebeln
2 Rosmarinzweige
150 gr Kresse
40 gr Pinienkerne (kurz angeröstet)
100 ml Olivenöl
Zucker, Pfeffer
5 EL Aceto Balsamico di Modena
400 gr Roquefort
3kg grobes Meersalz

Zubereitung
  • Das Meersalz zusammen mit 150 ml Wasser vermischen. Ein Drittel davon auf einem Blech mit Backpapier ausbringen. 
  • Randen waschen aber nicht schälen. Zusammen mit den ungeschälten Zwiebeln auf die Salzmischung legen und mit den grob gehackten Rosmarinzweigen bestreuen.
  • Das Gemüse mit der restlichen Salzmischung bedecken bis nichts mehr rausschaut.
  • Ab in den vorgeheizten Ofen (190° C; 180° C Umluft, Gas 2-3) und 1:15 bis 1:20 Std. backen lassen.
  • Unterdessen das Olivenöl mit dem Aceto vermischen, etwas Zucker beigeben und mit Pfeffer abschmecken.
  • Am Ende der Backzeit das Gemüse aus dem Ofen nehmen und die Salzkruste entfernen. Ich schneide sie seitlich mit dem Brotmesser ein und hebe den Deckel dann ab.
  • Das Gemüse kurz auskühlen lassen und dann schälen. Einweghandschuhe verhinden rote Finger.
  • Randen und Zwiebeln in Spalten schneiden und zusammen mit der Kresse und den gerösteten Pinienkernen in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen.
  • Der Gemüsesalat auf einem Teller schön anrichten und mit grob, von Hand geteiltem Roquefort belegen.
  • Dazu etwas Brot reichen und geniessen.
Das Originalrezept mit Fotoanleitung befindet sich --> hier.

Quelle
http://www.essen-und-trinken.de/rezept/303544/rote-bete-salat-mit-zwiebeln.html

Dienstag, 1. Oktober 2013

Ravioli mit Sbrinz-Nuss-Füllung


Kürzlich habe ich beim grossen, orangenen C wieder einmal die Rezeptkarten angeschaut und just eine mit nach Hause genommen. Da Herr Sch heute im Ausgang weilt, habe ich die Ravioli ausprobiert und war erstaunt, wie schnell das Rezept zubereitet ist. Wer neben Nüssen und Käse auch Aceto Balsamico Dressings liebt, wird diese Raviolis ebenfalls mögen.

Zutaten
150 gr Pekannüsse (oder Baumnüsse)
100 gr Ricotta
50 gr geriebener Sbrinz
1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 TL Thymianblättchen

1 Rolle Pastateig (ca. 125 gr)
1.5 EL Aceto Balsamico
2 EL Albaöl (mit herrlichem Buttergeschmack)
   es geht aber sicher auch ein dezentes Olivenöl
Salz und Pfeffer
ca. 30 gr Kresse
1 Liter Gemüsebouillon

Zubereitung
  • Die Nüsse hacken und mit dem Ricotta, Sbrinz, Ei und den Thymainblättchen vermischen. Das ganze mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  • Den Pastateig quer vor euch auslegen und in acht gleich grosse Stücke schneiden. Auf den unteren Hälften der Teigstücke die Füllung verteilen.
  • Die Ränder mit Wasser bepinseln, die freie Teighälfte über die Füllung legen und die Ränder mit einer Gabel gut andrücken.
  • In knapp siedender Gemüsebouillon die Ravioli ca. 4 Minuten ziehen lassen. Mit einer Kelle heraussnehmen, gut abtropfen lassen und zugedeckt warmstellen.
  • Für das Dressing den Aceto mit dem Öl verrühren und leicht mit Salz und Pfeffer würzen.
  • 3/4 der Kresse auf die Teller geben und mit dem Dressing beträufeln.
  • Die Raviolis auf den Tellern verteilen, mit der restlichen Kresse bestreuen und dem Dressing beträufeln.
Quelle
rezepte.coop.ch/de/7953.pdf

Samstag, 17. August 2013

Lauch-Pizza mit Feta und Baumnüssen


Pizza liebe ich in allen Varianten (okay, nicht mit Fisch und Meeresfrüchten...). Ansonsten darf aber so allerlei mit drauf. Bei dieser Version lassen die Baumnüsse die vegetarische Gemüse-Pizza zu einem knackigen Erlebnis werden. Das Rezept stammt aus dem Buch "Ziegen- und Schafskäse" (Erika Bänziger, S. 70, AT Verlag, 2001).

Zutaten
  • 1-2 Stangen Lauch, in Ringe geschnitten
  • 1 Bund Frühlingsziebeln, fein geschnitten
  • Olivenöl
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • etwas Peperoncino, nach Bedarf
  • 2 Tomaten fest, in Scheiben geschnitten
  • einige schwarze Oliven 
  • nach Belieben Sardellen
  • einige Baumnüsse, grob gehackt - wer mag, röstet sie vorher kurz an
  • 200 gr. Feta
  • Rucola als Garnitur (wer mag)
  • 1 Pizzateig (rechteckig)

Zubereitung
  • Lauchringe und Frühlingszwiebeln im Olivenöl rund 3 Minuten dämpfen. Rosmarin (klein gehackt) und Thymianblättchen, Pfeffer und Salz beigeben.
  • Die Tomatenscheiben auf den Pizzateig legen und darüber den leicht abgekühlten Lauch verteilen.
  • Nach Belieben mit Oliven, Sardellen, den gehackten Baumnüssen und den Fetawürfeln belegen. Mit wenigen Olivenöl beträufeln.
  • Ca. 20-25 Minuten bei 220 Grad (200 Grad Umluft) backen.
  • Nach Belieben mit Rucola belegen und nochmals mit etwas Olivenöl beträufeln.