Dienstag, 20. August 2013

Himbeer-Johannisbeer-Konfitüre



Unsere absolute Lieblingskonfitüre ist die Himbeer-Johannisbeer-Konfitüre. Ursprünglich verwendete ich das Rezept der Küchengötter. Doch über die Jahre habe ich es kontinuierlich abgeändert und den Geschmack der Johannisbeeren intensiviert.

Wir mögen die leichte Säure der Johannisbeeren so sehr, dass wir die Beeren während ca. 30 Mintuen im Backofen bei 180° trocknen lassen und dann dort nach dem Abstellen des Ofens noch ca. 60 Minuten liegen lassen.

Zutaten
500 gr Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
500 rote Johannisbeeren
1 Bio-Orange
500 gr Gelierzucker 2:1

Zubereitung
  • Die Johannisbeeren abfädeln, kurz abrausen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech auslegen. Im Ofen ca. 30 Minuten bei 180° trocknen lassen. Dann die Temperatur abstellen und die Beeren nochmals ca. 60 Minuten in der Wärme liegen lassen. Dazwischen ab und zu die Türe öffnen, um die Feuchtigkeit abziehen zu lassen.
  • In der Zwischenzeit frische Himbeeren verlesen und evtl. kurz abbrausen. Tiefgekühlte Himbeeren antauen lassen. In den Kochtopf geben.
  • Orange waschen, Schale abreiben und Saft auspressen. Beides zu den Himbeeren geben.
  • Gelierzucker ebenfalls in den Kochtopf geben und durchrühren. Die Mischung zugedeckt ca. 2 Stunden ziehen lassen.
  • Die Himbeeren-Mischung unter Rühren aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei nach 2 Minuten die getrockneten Johannisbeeren dazugeben und mitkochen.
  • Gelierprobe machen und wenn's passt die Konfitüre in heiss ausgespühlte Gläser füllen und sofort verschliessen.

Dass wir diese Konfi (wie wir Schweizer sagen) so lieben, liegt vielleicht auch daran, dass  2009 über 60 Gläser davon als Tischdekoration und Platzschildli für unsere Hochzeitsgäste dienten.

Kommentare:

  1. Boah, 60 Gläsli!!!! Hammer... Übrigens bin ich Dein erster Follower ;)
    Grüessli
    Angela

    AntwortenLöschen
  2. Hi, freut mich, dass du mich auch hier "verfolgst" :-)
    Die 60 Gläsli habe ich über vier Tage verteilt produziert. Das Abstreifen der Johannisbeeren hat mich dabei am Meisten Zeit gekostet...
    Lg, Beatrice

    AntwortenLöschen