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Samstag, 15. Februar 2014

Ottolenghi's Safran-Hühnchen im Kräutersalat


Das Rezept zu diesem herrlich erfrischenden Safran-Hühnchen im Kräuter-Salat lachte mich kürzlich auf  Ottolenghi's Homepage an. Gemäss Ottolenghi wurde der Salat von den Küchenchefs des Ottlenghi Belgravia in London kreiert. Wer Safran mag, wird diesen Salat lieben.

Zutaten für 6 Personen
1 Bio-Orange
50 gr Honig
1 TL Saffranfäden
1 EL Weissweinessig
300 ml Wasser
1 kg Pouletbrust (ohne Haut)
1 EL Olivenöl
2 kleine Fenchel, dünn geschnitten
15 gr Korianderblätter, zerrissen
15 gr Basilikumblättern, zerrissen
2 EL Zitronensaft
1 rote Chili, dünn geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
  • Ofen auf 200° C aufheizen.
  • Ca. 1 cm des unteren und oberen Endes der Orange abschneiden. Den Rest in 12 gleichmässige Schnitze schneiden wobei die Schale an den Schnitzen bleibt.
  • Schnitze zusammen mit dem Honig, Safran, Essig in eine kleine Saucenpfanne geben und mit gerade so viel Wasser auffüllen, dass alle Schnitze bedeckt sind.
  • Das Ganze zum Kochen bringen und dann für eine Stunde leicht köcheln lassen. Am Ende sollten weiche Orangen und ca. 3 Esslöffel dicker Sirup übrig bleiben. Sollte während des Kochens das Wasser ausgehen etwas Wasser beifügen.
  • Mit dem Stabmixer oder dem Foodprocessor zu einer leicht flüssigen Paste verarbeiten.
  • Die Pouletbrüstchen mit der Hälfte des Olivenöls und viel Salz und Pfeffer vermischen und in einer heissen Pfanne auf jeder Seite für 2 Minuten anbraten. In eine Schüssel legen und für 15-20 Minuten den vorgeheizten Ofen legen.
  • Pouletbrüstchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn es kühl genug ist, um mit den Händen weiter verarbeitet werden, von Hand in recht grosse Stücke zupfen.
  • Stücke in eine grosse Schüssel legen und mit der Hälfte der Orangenpaste vermengen. Der andere Teil der Paste lässt sich im Kühlschrank ein paar Tage halten und ist eine gute Zugabe zu Kräutersalat mit fettem Fisch wie Makrele oder Lachs.
  • Die restlichen Zutaten in die Schlüssel geben inklusive dem Rest des Olivenöls und vorsichtig vermengen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn nötig mehr Olivenöl oder Zitronensaft beigeben.
  • Ein einfacher Couscous oder auch einfach frisches Brot ergänzt den Salat.
  • Bei uns wurde der Salat von einem 2011er K+K Kirnbauer Phantom (Burgenland, Austria) begleitet.
    "Diese Rotwein-Cuvée ist eine dunkelgranatrote Vermählung aus Blaufränkisch, Merlot, Cabernet Sauvignon und erstmals Syrah, vielschichtige, interessante Nase mit Waldbeer-Preiselbeer-Note, feine Röstaromen aus 18monatiger Barrique-Lagerung im Verbund mit zarten floralen Anklängen. Das Phantom hat eine elegante Cassisfrucht am Gaumen, ist sehr finessenreich und vollmundig mit langem Abgang" (Weingut K+K Kirnbauer GmbH).
Quelle
<http://www.ottolenghi.co.uk/saffron-chicken-and-herb-salad-shop> 

... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Ottolenghi-Rezepte:

Dienstag, 10. Dezember 2013

Korma Curry - das mildeste aller Curries


Zutaten

675 gr Pouletbrüstchen

1/2 Tasse Cashewnüsse und/oder Mandeln
1 Tasse Zwiebelpüree
1 EL Knoblauch, gepresst
1 Stück Ingwer, gerieben
75 ml Joghurt

7 EL Ghee (geklärte Butter) oder Pflanzenöl

75 ML Rahm
2 TL Garam Masala
1 EL frische Korianderblätter

Gewürzpaste
2 ganze, grüne Kardamon
1 ganze, braune Karadmon
3-4 Gewürznelken
1 TL Kreuzkümmel
2-3 Lorbeerblätter
1 TL Kurkuma


Zubereitung
  • Pouletbrüstchen in ca. 2.5 cm grosse Würfel schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 190° 15 Minuten backen.
  • Währenddessen im Küchenmixer aus den Nüssen, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Joghurt ein Püree herstellen.
  • Die Gewürze mit wenig Wasser mischen, um eine Paste zu machen.
  • 3 EL Ghee oder Pflanzenöl erhitzen und Gewürzpaste dazugeben, kurz bevor das Ghee oder Pflanzenöl zu rauchen beginnt. Während ca. 3 Minuten braten damit das Wasser verdunstet, dabei kontinuierlich rühren.
  • 3-4 EL Ghee oder Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Gebratene Gewürzpaste und Nuss-Zwiebel-Püree dazugeben und 10 Minuten auf kleiner Hitze rühr-braten.
  • Pouletwürfel dazugeben, umrühren und weitere 10 Minuten langsam kochen lassen.
  • Rahm, 3/4 des frischen Korianders und Garam Masala beigeben und für weitere 5 Minuten wallen lassen.
  • Mit restlichem Koriander garniert servieren.


Quelle
Rajah - Indian Foods (1988). Korma - Das mildeste aller Curries (S. 11). Indian Recipes. Middlesex:
B.E. International Foods Ltd.


Sonntag, 22. September 2013

Pouletbrüstli à la Jamie's Dad


Ja, ich habe schon darüber geschrieben. Die Pilzsaison ist zurück und mit ihr die herrlichen Rezepte für wärme oder kühlere Abende. Das Rezept für diese Pouletbrüstli stammt aus dem Kochbuch "Genial Kochen mit Jamie Oliver (S. 185)" und war eines der ersten Rezepte, das ich meinen Gästen aus diesem Kochbuch auftischte. Aber das liegt nun auch schon 9 Jahre zurück. Es schmeckt mir heute noch genauso gut wie damals.

Zutaten
  • 170 gr gemischte Pilze
  • Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Peffer
  • 1 Hand voll frische, glatte Petersilie gehackt
  • 4 Pouletbrüstchen à 200 gr
  • 1 Blaätterteig rechteckig (ca. 450 gr)
  • 1 verquirtels Ei
  • 2 gehäufte EL grober Senf
  • 1 grosses Glas Weisswein
  • 150 gr Rahm oder Crème double

Zubereitung Pouletbrüstli
  • Backofen auf 200°C vorheizen
  • 1/2 der Pilze grob, 1/2 fein hacken
  • Knoblauch und Pilze langsam anbraten für ca. 10 Minuten
  • Petersilie zufügen und abschmecken
  • Pilzmischung abkühlen lassen
  • Pouletbrüstchen vorsichtig einschneiden und mit Pilzmischung füllen
  • Blätterteig in vier Stücke schneiden und je ein gefülltes Pouletbrüstchen damit umwickeln
  • Teig mit Ei bepinseln
  • Im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen

Zubereitung Sauce
  • Senf und Weisswein reduzieren, bis man den Alkohol nicht mehr riechen kann
  • Rahm hinzufügen und köcheln, bis die Sauce an der Rückseite eines Löffels haften bleibt
  • Abschmecken mit Pfeffer und Salz

Einen kleineren oder grösseren Klecks Sauce auf einen flachen Teller geben und das Pouletbrüstli im Blätterteigmantel darauf legen. Daneben etwas frischen Blattsalat ergänzt mit Radieschen oder Cherrytomaten (oder was sich sonst gerade anbietet) servieren und fertig ist eine vollwertige Mahlzeit.

Donnerstag, 22. August 2013

Kalte Randensuppe asiatisch angehaucht


Paules Ki(t)chens "Rote Beete Suppe mit Kokosmilch und Zitronengras"-Rezept hat mich sofort angesprochen. Als ich es aber vor ein paar Tagen nachkochen wollte, war ich erstaunt darüber, dass die Suppe gar nicht kalt sondern warm ist. Bei den warmen Temperaturen der letzten Tage wollte ich unbedingt eine kalte Suppe servieren. Also blieb nichts anderes übrig als das Rezept ein bisschen abzuändern ... und das ist dabei herausgekommen.

Zutaten für 4 Portionen
500 gr Randen roh
2 kleine Ziebeln (oder 1 grosse)
2 EL Öl
frischer Ingwer, ca. 1/2 daumengross
400 gr Gemüsebouillon
500 ml Kokosmilch
1 Stengel Zitronengras frisch
Salz, frisch gemahlener Pfeffer, mildes Chilipulver
1 kleinere Salatgurke
Koriander (frisch)
12 Pouletfilet

Zubereitung
  • Randen und Zwiebeln schälen, in kleinere Würfel schneiden und im heissen Öl anbraten. 
  • Mit der Gemüsebouillon und der Kokosmilch ablöschen. 
  • Geschälten Ingwer direkt in die Supe raffeln. Den Zitronengrasstengel in kleine Teile schneiden und ebenfalls zur Suppe gegeben. 
  • Zugedeckt ca. 35 Minuten köcheln lassen bis die Randen gar sind.
  • Noch warm pürieren und durch ein Sieb streichen. 
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen.

Vor dem Servieren
  • Salatgurke in kleine Würfel schneiden.
  • Korianderblättchen von den Stengeln zupfen.
  • Suppe in  Tassen oder tiefe Teller schöpfen, Gurkenwürfel darüber streuen (z.T. versinken sie) und mit den Korianderblättern garnieren.

Zubereitung Pouletfilet im Sesam-Mantel
  • Pouletfilet (oder halbierte Pouletbrüstchen) waschen und trocken tupfen.
  • Mit Salz, Pfeffer und mildem Chilipulver würzen und im Sesam wenden.
  • Im heissen Öl anbraten, auf Holzspiesse aufziehen und auf die vorbereiteten Suppentassen legen.
Die Suppe schmeckt auch am Folgetag noch köstlich. Etwas mehr als nötig zubereiten lohnt sich also. Wer kein Fleisch mag, lässt das Pouletfilet weg und geniesst eine etwas grössere Portion der Suppe.