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Dienstag, 16. September 2014

Süss-saure Melonen


Den Sommer einfangen, solange er (noch) anhält? Mit den süss-sauren Melonen gelingt das bestimmt. Sie passen perfekt als Garnitur auf den Salatteller, zu grilliertem Fleisch oder zur kalten Platte mit Fleisch und Käse.


Zutaten
2 Cavaillon-Melonen, geschält, entkernt und in grobe Würfel geschnitten (ca. 1.5 x1.5 cm)
150 gr Ingwer, fein gerieben
1 Chilischote, fein gehackt
4 gr Koriandersamen, 1 TL schwarze Pfefferkörner - zusammen im Mörser grob zerkleinert
4 Zweige Thymian, Blättchen vom Zweig gezupft
100 gr Akazien-Honig
150 gr Zucker
1 TL Salz
1 dl Weisswein
2 dl Weissweinessig (kein Aceto Balsamico Bianco, der wäre zu süss)

Zubereitung für 2 Gläser à ca. 1/2 Liter
  • Ingwer, Chili, Koriander, Pfeffer, Thymian, Honig, Zucker, Salz, Weisswein und Essig in einem Topf aufkochen.
  • Melonenstücke in den Sud geben, nochmals kurz aufkochen. Den Topf von der Platte ziehen und die Melonen 30 Minuten im Sud ziehen lassen.
  • Melonenstücke mit einer Lochkelle aus dem Sud nehmen und in heiss ausgespühlte Gläser geben.
  • Sud nochmals erhitzen, 5 Minuten kochen lassen und dann in die Gläser giessen, so dass diese ganz gefüllt sind.
  • Gläser verschliessen und während dem Abkühlen auf den Kopf stellen.
  • In ungeöffneten Gläsern sollten die Melonen 6 Monate haltbar sein.

Quelle
Annemarie Wildeisen's Kochen

Sonntag, 15. Juni 2014

Salat mit Zucchetti, grünen Bohnen und Tahini-Dressing


Hugh Fearnley-Whittingstall, genialer Koch und -buchauthor aus dem River Cottage, scheint die Gerichte von Ottloenghi bzw. dessen Tahini-Sauce ebenfalls zu mögen. Er schreibt, dass das Dressing bei diesem köstlichen Gericht ebenso wichtig sei wie der Salat (Fearnley-Whittingstall, 2013).

Herr Sch und ich stimmen mit Hugh überein. Das Dressing verleiht diesem Salat eine schöne orientalische Note, die durch die Verwendung von Zitrusfrüchten bzw. deren Saft im Tahini-Dressing sehr fruchtig und frisch daher kommt - eine wunderbare Beilage zu Grilladen oder mit etwas (Pita-) Brot als eigenständiges Mittag- oder Abendessen.


Zutaten für 4 Personen

Tahini-Dressing
2 EL helle Sesampaste (Tahini),
    im Glas gut aufgerührt
1/2 Knoblauchzehe, zerdrückt
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
1/2 Orange, Saft
1/2 TL klarer Honig
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer, frisch gemahlen

Salat
2 EL Olivenöl
3 mittelgrosse Zucchini (ca. 400 gr),
   in ca. 3 mm dicke Scheiben geschnitten
1/2 Zitrone, Saft
1 rote Chili, entkernt und fein geschnitten
ca. 125 gr grüne Bohnen, geputzt
4 gute Handvoll Blattsalat
12-18 ofengetrocknete Tomaten
    oder halbgetrocknete Tomaten aus dem Glas oder Beutel
1 Handvoll Minze, fein gezupft


Zubereitung
  • Tahini, Knoblauch, Zitronenschale und -saft, Orangensaft, Honig und gemahlenen Pfeffer gut verrühren und wenn nötig mit Wasser löffelweise verdünnen. Das Dressing sollte eine cremige Konsistenz erhalten.
  • Olivenöl vorsichtig untermengen und das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zucchettischeiben in einer grossen Pfanne im erhitzten Olivenöl portionenweise anbraten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Zucchetti in eine Schüssel geben und wenn alle angebraten sind, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zitronensaft und Chili zu den Zucchettis fügen und gut vermischen.
  • Bohnen in Salzwasser für ca. 8 Minuten kochen, bis sie weich bzw. bissfest sind. In ein Sieb abgiessen, mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen und mit Küchenpapier trocken tupfen. 
  • Bohnen zu Zucchettis geben und gut vermengen.
  • Blattsalat in eine grosse Schüssel geben, Gemüsemix darauf geben, mit Minze bestreuen und grosszügig mit Tahini-Sauce beträufeln.
  • Schmeckt ausgezeichnet als Mittagesssen mit etwas frischem Brot oder zu Grilladen.

Quelle
Fearnley Whittingstall, H. (2013). Salat mit Zucchini, grünen Bohnen und Tahini-Dressing (S. 74). Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage. Aarau und München: AT Verlag.


... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Rezepte aus dem River Cottage:

Samstag, 22. Februar 2014

Lammfilets im Ingwer-Chili-Mantel auf lauwarmem Couscous-Salat


Eines unserer Top-Lieblingsrezepte, das wir seit bald 8 Jahren regelmässig geniessen. Wer die frische Schärfe des Ingwers sowie sanft gegartes Fleisch liebt, wird dieses Rezept sicher auch bald zu seinen Lieblingen zählen.

Zutaten für 4 Personen
250 gr Instant-Couscous
1 reife Avocado, Fruchtfleisch klein gewürfelt
Saft von 1 Zitrone
1 rote Zwiebel, klein gewürfelt
1/2 rote und 1/2 gelbe oder grüne Paperoni (Paprika), klein gewürfelt
4 EL Olivenöl
3-4 EL weisser Balsamicoessig
2 Zweige Minze, Blätter grob gezupft
2 Zweige Koriander, Blätter grob gezupft
Salz und Pfeffer aus der Mühle

2 grosse rote Chilischoten, entkernt und in feine Streifchen geschnitten
50 gr frischer Ingwer, gerieben
1/2 Bund Petersilie (2-3 Zweige), ganze Blätter
4 EL Olivenöl
1 EL Ahornsirup
50 gr gemahlene Mandeln

8 Lammfilets


Zubereitung
  • 300 ml kochendes Salz-Wasser über den Couscous giessen und etwa 5 Minuten quellen lassen.
  • Gemüse rüsten gemäss Zutatenliste.
  • Avocadowüfelchen mit Zitronensaft beträufeln.
  • Zwiebel- und Peperoniwürfel in Olivenöl andünsten, mit Essig ablöschen und unter den Couscous mischen.
  • Minze- und Koranderblättchen sowie Avocado ebenfalls zum Couscous geben.
  • Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • Chilichoten, Ingwer, Petersilie, Olivenöl und Ahornsirup im Mixer fein pürieren.
  • Gemahlene Mandeln darunter mischen.
  • Backofengrill vorheizen.
  • Lammfilets mit Salz und Pfeffer würzen, rundherum mit der Ingwer-Chili-Mischung einstreichen und unter dem Backofengrill 6-7 Minuten garen lassen.
  • Filets aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen.
  • Zusammen mit dem Couscous-Salat servieren


Weinempfehlung
Dazu haben wir uns die letzte Flasche Rockford Shiraz aus dem Jahr 1999 gegönnt. Kennen gelernt haben wir den Wein anlässlich einer Weindegustation in Zürich, die wir ein halbes Jahr später auf dem Weingut im Barossa Valley fortsetzten.

Rockford Wines gehört gemäss der Martel AG zu den aussergewöhnlichen Adressen im Barossa Valley. Der irisch-stämmige Robert O'Callaghan sei "ein enthusiastischer, qualitätsfanatischer Traditionalist und mit Leib und Seele Weinbauer. [...] Bei Rockford wird Wein beinahe noch wie vor hundert Jahren hergestellt, alles wird von Hand gemacht. Robert schwört auch auf seine alte Korbpresse (Basket press), deren Alter auf ca. 150 Jahre geschätzt wird. Die Rockford-Weine sind bestes Beispiel für den südaustralischen Stil. Vor allem der Shiraz, der von barocker Fülle und Wucht ist, aber dennoch sehr elegant ist". (Martel AG, St. Gallen)


Quelle
Hübner, W. & Wissing, M. (2006). Ingwer - Die edle Schärfe aus dem Land des Lächelns. Baden: AT Verlag.