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Samstag, 6. September 2014

Aprikosen-Pfirsich-Konfitüre


Lust auf Sommer auf dem Brot? Dann ist die Aprikosen-Pfirsich-Konfitüre die perfekt Wahl für das heutige Zmorge-Brötli.


Zutaten für ca. 3 mittlere bis grosse Gläser
300 gr Aprikosen, in grobe Würfel geschnitten (ca. 2x2 cm)
300 gr Pfirsiche, in grobe Würfel geschnitten (ca. 2x2 cm)
1 Bio Zitrone, Saft
1 Bio Orange, Saft
1 Vanilleschote
350 gr Gelierzucker


Zubereitung
  • Konftürengläser heiss auswaschen (oder im Dampfgarer sterilisieren) und mit Öffnung nach unten auf ein sauberes Geschirrtuch stellen.
  • Aprikosen- und Pfirsichwürfel sowie der Saft der Zitrone und Orange in eine Pfanne geben.
  • Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit einem kleinen Messer rausschaben und ebenfalls zu den Früchten geben.
  • Gelierzucker zugeben und die Früchte-Zuckermasse langsam unter Rühren aufkochen.
  • Ungedeckt während 10 Minuten auf mittlerem Feuer lebhaft kochen lassen - dann Gelierprobe machen. 
  • Gläser abfüllen mit Hilfe eines Trichters mit grosser Öffnung und einer Schöpfkelle.
  • Gläser sofort verschliessen und für eine Stunde auf den Kopf stellen.


Quelle
Annemarie Wildeisen's Kochen

Sonntag, 15. Juni 2014

Salat mit Zucchetti, grünen Bohnen und Tahini-Dressing


Hugh Fearnley-Whittingstall, genialer Koch und -buchauthor aus dem River Cottage, scheint die Gerichte von Ottloenghi bzw. dessen Tahini-Sauce ebenfalls zu mögen. Er schreibt, dass das Dressing bei diesem köstlichen Gericht ebenso wichtig sei wie der Salat (Fearnley-Whittingstall, 2013).

Herr Sch und ich stimmen mit Hugh überein. Das Dressing verleiht diesem Salat eine schöne orientalische Note, die durch die Verwendung von Zitrusfrüchten bzw. deren Saft im Tahini-Dressing sehr fruchtig und frisch daher kommt - eine wunderbare Beilage zu Grilladen oder mit etwas (Pita-) Brot als eigenständiges Mittag- oder Abendessen.


Zutaten für 4 Personen

Tahini-Dressing
2 EL helle Sesampaste (Tahini),
    im Glas gut aufgerührt
1/2 Knoblauchzehe, zerdrückt
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
1/2 Orange, Saft
1/2 TL klarer Honig
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer, frisch gemahlen

Salat
2 EL Olivenöl
3 mittelgrosse Zucchini (ca. 400 gr),
   in ca. 3 mm dicke Scheiben geschnitten
1/2 Zitrone, Saft
1 rote Chili, entkernt und fein geschnitten
ca. 125 gr grüne Bohnen, geputzt
4 gute Handvoll Blattsalat
12-18 ofengetrocknete Tomaten
    oder halbgetrocknete Tomaten aus dem Glas oder Beutel
1 Handvoll Minze, fein gezupft


Zubereitung
  • Tahini, Knoblauch, Zitronenschale und -saft, Orangensaft, Honig und gemahlenen Pfeffer gut verrühren und wenn nötig mit Wasser löffelweise verdünnen. Das Dressing sollte eine cremige Konsistenz erhalten.
  • Olivenöl vorsichtig untermengen und das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zucchettischeiben in einer grossen Pfanne im erhitzten Olivenöl portionenweise anbraten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Zucchetti in eine Schüssel geben und wenn alle angebraten sind, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Zitronensaft und Chili zu den Zucchettis fügen und gut vermischen.
  • Bohnen in Salzwasser für ca. 8 Minuten kochen, bis sie weich bzw. bissfest sind. In ein Sieb abgiessen, mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen und mit Küchenpapier trocken tupfen. 
  • Bohnen zu Zucchettis geben und gut vermengen.
  • Blattsalat in eine grosse Schüssel geben, Gemüsemix darauf geben, mit Minze bestreuen und grosszügig mit Tahini-Sauce beträufeln.
  • Schmeckt ausgezeichnet als Mittagesssen mit etwas frischem Brot oder zu Grilladen.

Quelle
Fearnley Whittingstall, H. (2013). Salat mit Zucchini, grünen Bohnen und Tahini-Dressing (S. 74). Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage. Aarau und München: AT Verlag.


... weitere von Schnipp & Schlemm ausprobierte Rezepte aus dem River Cottage:

Sonntag, 10. November 2013

Pasta mit Fenchel, Rucola und Zitrone


Hugh Fearnley-Whittingstall hat mit seinem Kochbuch "Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage" nicht die Absicht, die Leser dazu zu bewegen, Vegetarier zu werden. Aber er möchte uns "überzeugen, mehr Gemüse zu essen. Viel mehr Gemüse". (S. 9). Nachdem uns die  Frühlingszwiebeltarte bereits von Hughs genialen Kochkünsten überzeugen konnte, sind wir seiner Bitte gefolgt und haben ein für uns neues, vegetarisches Rezept ausprobiert.

Die Pasta mit Fenchel, Rucola und Zitrone besticht durch eine wunderbar frische Kombination von Aromen, wie Hugh es selber beschreibt. Uns gefällt die leichte Bitterkeit des Rucola, kombiniert mit der Säure der Zitrone und dem dezenten Geschmack des Fenchels, der übrigens dem Gericht einen feinen "Biss" verleiht. Abgerundet mit Crème fraîche, würzigem Hartkäse sowie Salz und Pfeffer entsteht in kurzer Zeit ein leckeres Nachtessen.


Zutaten für 2 Personen
150-180 gr Tagliatelle oder andere Nudeln
1 grosse Fenchelknolle, geputzt
1 EL Raps- oder Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gepresst oder in dünne Scheiben geschnitten
3-4 gute Handvoll Rucola
1 Zitrone, abgeriebene Schale
3 EL Crème fraîche
würziger Hartkäse (z.B. Parmesan, Pecorino etc.)

Zubereitung
  • Nudeln in einem grossen Topf gesalzenem Wasser bissfest garen.
  • Währenddessen den Fenchel putzen, äusserste zähe Hülle entfernen und den Rest in dünne Scheiben schneiden.
  • Öl in grosser Pfanne erhitzen, Knoblauch (gepresst oder in dünne Scheiben geschnitten) sowie Fenchel dazugeben und 10 Minuten bei kleiner Hitze sanft weich dünsten lassen.
  • Rucola zugeben und darunter rühren bis er zusammenfällt.
  • Zitronenschale und Crème fraîche beifügen und alles gut vermischen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nudeln abtropfen lassen, mit der Gemüse-Mischung vermengen und mit geriebenem Käse bestreuen.

Quelle
Fearnley-Whittingstall, H. (2013). Pasta mit Fenchel, Rucola und Zitrone (S. 262). Täglich vegetarisch - Die schönsten Rezepte aus dem River Cottage. Aarau und München: AT Verlag.

Samstag, 28. September 2013

Zitronen-Ingwer Muffins


Herr Sch und ich lieben Ingwer. Meistens wird er bei uns jedoch in Fleisch- oder Gemüsegerichten verwendet oder in eine Bouillon geraffelt (wärmt genial nach einem Winterspaziergang). In süssem Gebäck hat er bin anhin noch keinen Platz gefunden. Als ich beim Lesen meiner Blogroll über das Zitronen-Ingwer-Muffin Rezept von Carina gestolpert bin, habe ich mich entschieden, dies auszuprobieren.

Nach meiner Eier-Odyssee (einkauft, bezahlt und liegen gelassen im Geschäft gerade vor der Mittagspause - dann 6x klingeln bei Nachbarn bis ich zwei Eier hatte) konnte ich mich endlich dem Backen widmen. Die ersten Muffins wurden noch am selben Tag serviert. Aber irgendwie war ich nicht begeistert davon. Sie waren mir, sagen wir, zu gewöhnlich. Auf Anraten von Herrn Sch habe ich am Abend den Zitronen-Zuckersaft nochmals in doppelter Menge hergestellt und die Muffins ein weiteres Mal damit bepinselt. Aber auch die gemeinsame Kostprobe mit Herrn Sch konnte mein Urteil nicht verbessern. Nichts destotrotz habe ich sie am nächsten Tag mit zur Arbeit genommen und die Kollegen vor den "langweiligen" Muffins gewarnt. Ich wurde dann aber eines besseren belehrt. Die Muffins haben die zweite Ladung an Zitronen-Zucker-Saft genial aufgenommen, bis ins letzte Krümmelchen verteilt und so zu einem herrlichen zitronig-ingwerigen Geschmack geführt. Ein Nachbacken wir bestimmt wieder statt finden.


Zutaten

385 g Mehl
1 TL Natron
1 Prise Salz
125 g weiche Butter
120 g Zucker
2 Eier
1 Bio-Zitrone
2 EL frischer Ingwer, gerieben
250 ml Buttermilch
12 EL Zitronensaft
3 EL Zucker

Zubereitung
  • Backofen auf 190°C vorheizen
  • Muffinform einfetten
  • Butter und Zucker schaumig rühren (ca. 2 Minuten)
  • Eier nacheinander hinzugeben und weitere 1-2 Minuten schlagen
  • abgeriebene Schale der Zitoren sowie den geriebenen Ingwer dazugeben und zusammen mit der Buttermilch unterrühren
  • Mehl, Natron und Salz vermengen und mit einer Kelle von Hand unter die Butter-Zucker-Eier-Mischung rühren
  • Masse auf die Muffinförmchen verteilen und backen (normale Muffinförmchen ca. 18 Minuten; Minimuffins ca. 10-12 Minuten - Stäbchenprobe nicht vergessen)
  • Wenn die Muffins abgekühlt sind Zitronensaft und Zucker erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Kleine Löcher in die Muffins machen (z.B. mit einem Zahnstocher) und mehrmals mit dem Sirup bepinseln
Quelle
Backen. I love baking  gelesen bei Carina von "I love a piece of New York Cheesecake" (http://ny-cheesecake.blogspot.de/2013/08/zitroniger-nachzugler-zitronen-ingwer.html)